Wiesbaden (ots) - Mit einer spannenden Mischung aus Cyberthriller und Coming-of-age-Geschichte lässt Regisseur Florian Gaag in LENALOVE (Start: 22. September) den Zuschauer in eine mysteriöse Welt eintauchen: Lena ist an ihrer Schule eine Außenseiterin. Umso mehr Trost findet sie im Chat mit einem geheimnisvollen Fremden namens Noah, der es wie sonst niemand in der realen Welt versteht, auf die Sorgen und Nöte des Mädchens einzugehen. Was Lena nicht ahnt: Hinter Noah verbirgt sich ein Geheimnis. Und eine große Gefahr. Dem spannend erzählten Film, der mit Versatzstücken vieler Genres spielt und darin überzeugt, verlieh die FBW-Jury das Prädikat "besonders wertvoll". In ihrer Begründung schreibt sie: "Die Ernsthaftigkeit und spannungsgeladene Thriller-Dramaturgie, die LENALOVE neben anderen Qualitäten auszeichnet, sowie die überaus attraktiven beiden jugendlichen Hauptdarsteller Emilia Schüle und Janik Schümann sprechen die Zielgruppe an. Darüber hinaus wäre es durchaus vorstellbar, dass der Film sich in besonderem Maße für den pädagogischen Einsatz eignet, um mit Schülern dieser Altersgruppe über die Gefahren von Cybermobbing und -bullying aufmerksam zu machen. Ein runder Film, der überaus gelungen die Balance zwischen spannender Unterhaltung und einen Aufklärungscharakter hält."
13 Jahre ist es her, da eroberte FINDET NEMO die Herzen der Kinofans. Nun endlich kehren die Figuren in FINDET DORIE (Start: 29. September) zurück, allen voran das süße, liebenswerte aber doch sehr vergessliche Fischweibchen Dorie, die sich auf die Suche nach ihren Eltern begibt. Sie glaubt sich daran zu erinnern, diese das letzte Mal in einem meeresbiologischen Institut gesehen zu haben. Kann Dorie, mit Hilfe alter und neuer Freunde, ihre Eltern wiederfinden? Für die Jury der FBW sind gerade die neuen Figuren, die Dorie auf ihrer Reise trifft, eine "sehr reizvolle Bereicherung" der langerwarteten Fortsetzung, die dabei helfen, Werte wie Familie, Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Selbstvertrauen glaubwürdig zu vermitteln. Dazu kommen "eine perfekte Animation, gepaart mit tollen Gags und Special Effekts. Als Beispiel nannte die Jury "die überragend schönen Hintergrundbilder über und unter dem Meer, bei der die Farbgestaltung zauberhafte Stimmungen zu schaffen vermag". Als ein Film, der "in seinem Genre und seiner Gattung aufgrund seines Gestaltungsreichtums, seinem hohen Unterhaltungswert und seiner Professionalität eine herausragende Stellung einnehmen wird", zeichnete die Jury den Animationsfilm mit dem höchsten Prädikat "besonders wertvoll" aus. Auch die Jugend Filmjury der FBW empfiehlt FINDET DORIE als "gelungene Fortsetzung" für "Kinder ab 6 Jahren und ihre Eltern".
Mehr Informationen zu aktuellen und kommenden FBW-Empfehlungen unter www.fbw-filmbewertung.com.
Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) zeichnet herausragende Filme mit den Prädikaten wertvoll und besonders wertvoll aus. Über die Auszeichnungen entscheiden unabhängige Jurys mit jeweils fünf Filmexperten aus ganz Deutschland. Die FBW bewertet die Filme innerhalb ihres jeweiligen Genres.
Die Jugend Filmjurys der FBW sind mit 10-14-jährigen Schülerinnen und Schülern besetzt. Sie sind an insgesamt acht Standorten in Deutschland etabliert und sichten vor Kinostart das Filmprogramm für 5-14-jährige. Mehr unter www.jugend-filmjury.com.
Lena fühlt sich einsam. In der Schule hat sie wenige enge Kontakte, mit ihrer ehemaligen besten Freundin Nicole versteht sie sich auch nicht mehr so gut, und ihre Mutter ist zu selten zu Hause, als dass sie zu ihr ein vertrauensvolles Verhältnis aufbauen könnte. Als Lena dann noch herausfindet, dass ihre Mutter mit dem Vater von Nicole eine Affäre hat, ihr Schwarm Tim angeblich auch mit Nicole etwas anfängt und sie selbst in der Schule zunehmend gemobbt wird, ist der einzige Mensch, dem sie sich noch anvertraut, ihr Chatfreund Noah. Noah gibt Lena das Gefühl nicht allein zu sein, sie zu verstehen. Doch weiß Lena wirklich, wer sich hinter Noah verbirgt? Regisseur Florian Gaag verarbeitet in seinem zweiten Langspielfilm LENALOVE wichtige, brisante und hochaktuelle Themen: Die Gefahren der sozialen Netzwerke, die unter dem Deckmantel der ständigen Anonymität und geringer Transparenz für junge Menschen oft nicht mehr handhabbar sind. Ebenso behandelt LENALOVE auch den Lebens- und Schulalltag junger Menschen, die immer mehr unter dem Druck stehen, zu bestimmten Gruppen dazuzugehören müssen, um wahrgenommen zu werden. Den Gegenentwurf eines Indivualisten stellt Tim dar, zu dem Lena sofort eine innere Verbindung spürt. Emilia Schüle und Jannik Schümann spielen ihre Rollen überzeugend und dienen gerade für das junge Publikum als perfekte Identifikationsfiguren. Kamera und Montage leisten hervorragende Arbeit. Klug verknüpft der Film die reale Welt im Film mit Träumen, Einbildungen und Angstfantasien, sodass der Zuschauer, genau wie Lena, nie genau weiß, was wahr ist und was nicht. Die Rollen der Erwachsenen dienen dazu, die Distanz der Generationen untereinander aufzuzeigen. Zusätzlich zeigen sie auch, dass selbst Eltern gewisse Situationen nicht besser beherrschen als die Jugendlichen. LENALOVE ist ein ungemein kraftvoller Film, der ohne erhobenen Zeigefinger für die Zielgruppe relevante Themen aufarbeitet und auf Gefahren hinweist. Spannend, herausfordernd und von hoher Relevanz.
http://www.fbw-filmbewertung.com/film/lenalove
Animationsfilm, Familienfilm. USA 2016.
Wenn Dorie morgens aus ihrer Koralle ins Meer schwimmt, hat sie allen Grund, sich zu freuen. Kein Wunder, hat sie doch im kleinen Clownfisch Nemo und seinem Vater Marlin tolle Freunde gefunden. Für die beiden ist Dories Schusseligkeit und ihr chronischer Gedächtnisschwund auch kein Problem. Manchmal kommt Dorie ein Gedanke - und eine Sekunde später ist er schon wieder vergessen. Doch eines Tages erinnert sich Dorie an ihre Vergangenheit und an ihre Familie. Sie erinnert sich daran, dass sie sich als kleiner Fisch verirrt und ihr Zuhause nie wieder gefunden hat. Dorie beschließt, ihre Eltern zu suchen. Nemo und Marvin sind nicht gerade begeistert. Doch Dorie weiß: Am Ende wird alles gut. Sie muss einfach nur schwimmen, schwimmen, einfach schwimmen ... 13 Jahre nach dem unglaublichen Erfolg von FINDET NEMO kehren Nemo, Marlin und natürlich Dorie auf die Kinoleinwand zurück. Und es wirkt fast so, als wäre kein Moment vergangen, so wunderbar schafft der Film es, all die liebgewonnenen Figuren wieder einzuführen. Die Heldin des Films ist Dorie, die sich mit ihrer liebenswürdig verschusselten Art und ihrem steten Grundoptimismus einmal wieder in die Herzen der Zuschauer spielt. Gesprochen wird sie von Anke Engelke, die ganz großartig und voller Esprit alle Stimmungen von Dorie mit ihrer wandlungsfähigen Stimme einfängt und wiedergibt. In vielen lustigen Momenten erleben wir Dorie in der Begegnung mit witzigen neuen Figuren - darunter ein Octopus mit einem Tentakel zu wenig oder auch eine halbblinde und liebenswerte Waldame. Und auch Nemo und Marlin machen sich, auf der Suche nach ihrer besten Freundin, auf die Reise, um alte und neue Bekannte zu treffen, wie etwa zwei Seelöwen, die ihren Felsen gegen Eindringlinge verteidigen. Es gibt in FINDET DORIE aber neben all dem großartigen Spaß auch viele kleine berührende Momente, die zeigen, was für eine schöne mehrdimensionale Figur dieser liebenswerte blaue Fisch doch ist. Am Ende weiß Dorie ganz genau, wo ihr Zuhause ist. Es ist da, wo man sich liebhat, zusammengehört und aufeinander verlassen kann. Mit dieser wunderbaren Botschaft, den strahlend bunten Farben der Unterwasserwelt, einer perfekten Animation, einer spannenden und kurzweilig erzählten Geschichte und einem mitreißenden Score ist FINDET DORIE perfekte Familienunterhaltung für Klein und Groß, bei der man sich wünscht, mit Dorie und ihren Freunden für immer im Meer schwimmen zu können.
http://www.fbw-filmbewertung.com/film/findet_dorie und http://www.jugend-filmjury.com/film/findet_dorie
Buchtipp: Computerspiele: Überlegungen eines Vaters
13 Jahre ist es her, da eroberte FINDET NEMO die Herzen der Kinofans. Nun endlich kehren die Figuren in FINDET DORIE (Start: 29. September) zurück, allen voran das süße, liebenswerte aber doch sehr vergessliche Fischweibchen Dorie, die sich auf die Suche nach ihren Eltern begibt. Sie glaubt sich daran zu erinnern, diese das letzte Mal in einem meeresbiologischen Institut gesehen zu haben. Kann Dorie, mit Hilfe alter und neuer Freunde, ihre Eltern wiederfinden? Für die Jury der FBW sind gerade die neuen Figuren, die Dorie auf ihrer Reise trifft, eine "sehr reizvolle Bereicherung" der langerwarteten Fortsetzung, die dabei helfen, Werte wie Familie, Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Selbstvertrauen glaubwürdig zu vermitteln. Dazu kommen "eine perfekte Animation, gepaart mit tollen Gags und Special Effekts. Als Beispiel nannte die Jury "die überragend schönen Hintergrundbilder über und unter dem Meer, bei der die Farbgestaltung zauberhafte Stimmungen zu schaffen vermag". Als ein Film, der "in seinem Genre und seiner Gattung aufgrund seines Gestaltungsreichtums, seinem hohen Unterhaltungswert und seiner Professionalität eine herausragende Stellung einnehmen wird", zeichnete die Jury den Animationsfilm mit dem höchsten Prädikat "besonders wertvoll" aus. Auch die Jugend Filmjury der FBW empfiehlt FINDET DORIE als "gelungene Fortsetzung" für "Kinder ab 6 Jahren und ihre Eltern".
Mehr Informationen zu aktuellen und kommenden FBW-Empfehlungen unter www.fbw-filmbewertung.com.
Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) zeichnet herausragende Filme mit den Prädikaten wertvoll und besonders wertvoll aus. Über die Auszeichnungen entscheiden unabhängige Jurys mit jeweils fünf Filmexperten aus ganz Deutschland. Die FBW bewertet die Filme innerhalb ihres jeweiligen Genres.
Die Jugend Filmjurys der FBW sind mit 10-14-jährigen Schülerinnen und Schülern besetzt. Sie sind an insgesamt acht Standorten in Deutschland etabliert und sichten vor Kinostart das Filmprogramm für 5-14-jährige. Mehr unter www.jugend-filmjury.com.
LenaLove
Drama, Jugendfilm, Spielfilm. Deutschland 2013.Lena fühlt sich einsam. In der Schule hat sie wenige enge Kontakte, mit ihrer ehemaligen besten Freundin Nicole versteht sie sich auch nicht mehr so gut, und ihre Mutter ist zu selten zu Hause, als dass sie zu ihr ein vertrauensvolles Verhältnis aufbauen könnte. Als Lena dann noch herausfindet, dass ihre Mutter mit dem Vater von Nicole eine Affäre hat, ihr Schwarm Tim angeblich auch mit Nicole etwas anfängt und sie selbst in der Schule zunehmend gemobbt wird, ist der einzige Mensch, dem sie sich noch anvertraut, ihr Chatfreund Noah. Noah gibt Lena das Gefühl nicht allein zu sein, sie zu verstehen. Doch weiß Lena wirklich, wer sich hinter Noah verbirgt? Regisseur Florian Gaag verarbeitet in seinem zweiten Langspielfilm LENALOVE wichtige, brisante und hochaktuelle Themen: Die Gefahren der sozialen Netzwerke, die unter dem Deckmantel der ständigen Anonymität und geringer Transparenz für junge Menschen oft nicht mehr handhabbar sind. Ebenso behandelt LENALOVE auch den Lebens- und Schulalltag junger Menschen, die immer mehr unter dem Druck stehen, zu bestimmten Gruppen dazuzugehören müssen, um wahrgenommen zu werden. Den Gegenentwurf eines Indivualisten stellt Tim dar, zu dem Lena sofort eine innere Verbindung spürt. Emilia Schüle und Jannik Schümann spielen ihre Rollen überzeugend und dienen gerade für das junge Publikum als perfekte Identifikationsfiguren. Kamera und Montage leisten hervorragende Arbeit. Klug verknüpft der Film die reale Welt im Film mit Träumen, Einbildungen und Angstfantasien, sodass der Zuschauer, genau wie Lena, nie genau weiß, was wahr ist und was nicht. Die Rollen der Erwachsenen dienen dazu, die Distanz der Generationen untereinander aufzuzeigen. Zusätzlich zeigen sie auch, dass selbst Eltern gewisse Situationen nicht besser beherrschen als die Jugendlichen. LENALOVE ist ein ungemein kraftvoller Film, der ohne erhobenen Zeigefinger für die Zielgruppe relevante Themen aufarbeitet und auf Gefahren hinweist. Spannend, herausfordernd und von hoher Relevanz.
http://www.fbw-filmbewertung.com/film/lenalove
Findet Dorie
Animationsfilm, Familienfilm. USA 2016.
Wenn Dorie morgens aus ihrer Koralle ins Meer schwimmt, hat sie allen Grund, sich zu freuen. Kein Wunder, hat sie doch im kleinen Clownfisch Nemo und seinem Vater Marlin tolle Freunde gefunden. Für die beiden ist Dories Schusseligkeit und ihr chronischer Gedächtnisschwund auch kein Problem. Manchmal kommt Dorie ein Gedanke - und eine Sekunde später ist er schon wieder vergessen. Doch eines Tages erinnert sich Dorie an ihre Vergangenheit und an ihre Familie. Sie erinnert sich daran, dass sie sich als kleiner Fisch verirrt und ihr Zuhause nie wieder gefunden hat. Dorie beschließt, ihre Eltern zu suchen. Nemo und Marvin sind nicht gerade begeistert. Doch Dorie weiß: Am Ende wird alles gut. Sie muss einfach nur schwimmen, schwimmen, einfach schwimmen ... 13 Jahre nach dem unglaublichen Erfolg von FINDET NEMO kehren Nemo, Marlin und natürlich Dorie auf die Kinoleinwand zurück. Und es wirkt fast so, als wäre kein Moment vergangen, so wunderbar schafft der Film es, all die liebgewonnenen Figuren wieder einzuführen. Die Heldin des Films ist Dorie, die sich mit ihrer liebenswürdig verschusselten Art und ihrem steten Grundoptimismus einmal wieder in die Herzen der Zuschauer spielt. Gesprochen wird sie von Anke Engelke, die ganz großartig und voller Esprit alle Stimmungen von Dorie mit ihrer wandlungsfähigen Stimme einfängt und wiedergibt. In vielen lustigen Momenten erleben wir Dorie in der Begegnung mit witzigen neuen Figuren - darunter ein Octopus mit einem Tentakel zu wenig oder auch eine halbblinde und liebenswerte Waldame. Und auch Nemo und Marlin machen sich, auf der Suche nach ihrer besten Freundin, auf die Reise, um alte und neue Bekannte zu treffen, wie etwa zwei Seelöwen, die ihren Felsen gegen Eindringlinge verteidigen. Es gibt in FINDET DORIE aber neben all dem großartigen Spaß auch viele kleine berührende Momente, die zeigen, was für eine schöne mehrdimensionale Figur dieser liebenswerte blaue Fisch doch ist. Am Ende weiß Dorie ganz genau, wo ihr Zuhause ist. Es ist da, wo man sich liebhat, zusammengehört und aufeinander verlassen kann. Mit dieser wunderbaren Botschaft, den strahlend bunten Farben der Unterwasserwelt, einer perfekten Animation, einer spannenden und kurzweilig erzählten Geschichte und einem mitreißenden Score ist FINDET DORIE perfekte Familienunterhaltung für Klein und Groß, bei der man sich wünscht, mit Dorie und ihren Freunden für immer im Meer schwimmen zu können.
http://www.fbw-filmbewertung.com/film/findet_dorie und http://www.jugend-filmjury.com/film/findet_dorie
Buchtipp: Computerspiele: Überlegungen eines Vaters
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