Direkt zum Hauptbereich

"Starke-Familien-Gesetz" stärkt Familien | #Familie #Eltern #Kinder

 "Wir begrüßen die Struktur des Gesetzes, die darauf angelegt ist, Leistungen so zu gestalten, dass sie Kinder direkt erreichen. Gleichzeitig wird die Berufstätigkeit der Eltern gefördert, Erwerbsanreize werden geschaffen. Im Gesetz werden Forderungen umgesetzt, die wir schon lange immer wieder gefordert haben", hebt der ISUV-Vorsitzende, Rechtsanwalt Klaus Zimmer hervor.
ISUV-Bundesgeschäftsstelle (presseportal)
Der Verband begrüßt, dass berufstätige Eltern mit Kindern gefördert werden, die zu wenig verdienen um auch den Kindern ein angemessenes Zuhause zu bieten. Der Kinderzuschlag unterstützt Eltern gezielt. "Wir begrüßen, dass nicht nach dem Gießkannenprinzip Leistungen ausgeschüttet werden. Vielmehr wird eine Einzelfallprüfung nach den Kriterien Anzahl der Kinder, Alter der Kinder, Wohnkosten und Bruttoeinkommen der Eltern gefordert. So können Leistungen differenziert und gezielt bedürftigen Familien zugeteilt werden. Ganz offensichtlich hat man aus den Fehlern des Unterhaltsvorschussgesetzes gelernt", stellt ISUV-Pressesprecher Josef Linsler hervor.

Der Verband begrüßt insbesondere die konkreten und effektiven Leistungen, die Kinder direkt erreichen. "'Das kostenfreie und hoffentlich auch gesunde Mittagessen, das Schulstarterpaket, freie Schülerbeförderung, die kostenfreie Lernförderung, der Erlass der Kitagebühren das sind jeweils für sich genommen unscheinbare, aber dennoch sehr effektive Hilfen für Eltern und Kinder." (Linsler)

Der Umfang der Leistungen ist erheblich. Vom Familienzuschlag profitieren laut Regierungsangaben 2 Millionen Kinder, von den Leistungen des Gesetzes insgesamt 4 Millionen Kinder. "Der finanzielle Aufwand ist groß, natürlich kann man mehr fordern, wenn man Opposition, Wohlfahrtsverband oder Kinderschutzbund ist, somit für die Finanzierung keine Verantwortung trägt", stellt Linsler fest.

Immer wieder wird von wohlfahrtsstaatlich orientieren Verbänden geltend gemacht der Bürokratieaufwand zum Abruf der Leistungen sei zu groß, daher erreichen die Leistungen die Kinder nicht. "Das ist eine Sichtweise, über die man nachdenken kann. Die andere Seite ist die, erreichen die Leistungen die Kinder, wenn den Eltern in wohlfahrtsstaatlicher Manier monatlich ohne Auflagen ein Betrag überwiesen wird?", fragt Pressesprecher Linsler und betont gleichzeitig: "Allen sollte klar sein: Es handelt sich hier nicht um eine Wohltat des Staates, sondern um eine notwendige Investition des Staates in die Zukunft."

ISUV - Kompetenz im Familienrecht seit über 40 Jahren

Der ISUV vertritt als größte deutsche und überparteiliche Solidargemeinschaft die Interessen von Bürgern, die von Trennung, Scheidung und den damit zusammenhängenden Fragen und Problemen betroffen sind. ISUV ist unabhängig, bundesweit organisiert und als gemeinnützige Organisation anerkannt.

Kontakt:

  • ISUV-Bundesgeschäftsstelle, Postfach 210107, 90119 Nürnberg, Tel. 0911/55 04 78, - info@isuv.de
  • ISUV-Vorsitzender RA Klaus Zimmer, Augustinerplatz 2, 79098 Freiburg, 0761/23455, k.zimmer@isuv.de
  • ISUV-Pressesprecher, Josef Linsler, Moltkestraße 22a, 97318 Kitzingen, Tel. 09321/9279671 - j.linsler@isuv.de

Buchtipps:
Diesen Blog gibt es auch als App
Zum App Store

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Studie ermittelt: Das kostet ein Schulleben in Deutschland - #Schule

Berlin (ots) - Die Einschulung steht vor der Tür, aber die wenigsten Eltern wissen, welche Kosten auf sie zukommen, wenn ihr Kind in die Schule kommt. Das Vergleichs- und Shoppingportal idealo hat die Schulausgaben in Deutschlands Bundesländern etwas genauer unter die Lupe genommen und dabei Kosten wie Einschulung, Erstausstattung, Bücher- und Essenskosten, Verkehrstickets, Arbeitsmaterialien sowie Ausgaben für Klassenfahrten und Hortbetreuung, den mit Abstand am teuersten Kostenpunkt, kalkuliert* - das Ergebnis: Ein Schulleben in Deutschland kostet von der Einschulung bis zum Abitur durchschnittlich 20.700 Euro. Zur Einschulung geben alle Bundesländer in etwa 425 bis 525 Euro** aus, somit gestaltet sich der Start fast überall gleich. Doch ab dem ersten Schultag gehen die Kosten stark auseinander, Preisschwankungen sind im Bundesvergleich deutlich erkennbar. Das Schulleben ist in Niedersachsen am teuersten obs/ Idealo Internet GmbH/ idealo internet GmbH Mit 27.300 Euro ist ei...

"Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums" (NDR/MDR/KiKA/rbb)

Verhängnisvolle Schwindeleien bei LOLLYWOOD am 31. Januar 2020 Erfurt (ots) - Wie drei Lügen die Welt von Matti nach und nach in Schieflage bringen, zeigt KiKA am 31. Januar 2020 um 19:30 Uhr bei LOLLYWOOD in der Verfilmung des erfolgreichen Kinder- und Jugendromans " Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums " (NDR/MDR/KiKA/rbb) von Salah Naoura. Das Universum muss durcheinander geraten sein, findet der zehnjährige Matti (Mikke Rasch) - und zwar durch die unzähligen Lügen der Erwachsenen um ihn herum: Sein Vater Sulo (Tommi Korpela) behauptet, er habe einen neuen Job in der Schweiz, seine Mutter (Sabine Timoteo) schwindelt sich gemeinsam mit der Zeitung einen Delfin in den Ententeich und die vermeintlichen monatlichen Spenden aus der Familienkasse für Tiere in Not, gibt es auch nicht. Um das Gleichgewicht im Universum wieder herzustellen, beschließt Matti, selbst einige Lügen in die Welt zu setzen und hofft, damit dem Glück ein wenig nachzuhelfen. Mit H...

Digitale Bildung: E-Books an Schulen vor dem Durchbruch #debk #Bildung

Düsseldorf (ots) - Laut einer PwC-Studie könnte der Anteil von E-Books an den Gesamterlösen im Schulbuchmarkt bis 2021 auf fast 40 Prozent steigen / 53 Prozent der Bundesbürger zeigen sich inzwischen offen für elektronische Schulbücher / In Haushalten mit schulpflichtigen Kindern liegt die Zustimmung sogar bei 59 Prozent / Befragte sehen geringeres Gewicht und ständige Aktualität des Lehrmaterials als wichtige Vorteile / PwC-Experte Ballhaus: "Die Frage, wann das E-Book in die Schulen kommt, ist für viele Verlage hierzulande existenziell" An vielen deutschen Schulen könnte der Einsatz elektronischer Lehr- und Lernmaterialien schon bald der Normalfall sein - das geht aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervor. Demnach könnte der digitale Anteil an den Gesamterlösen im Schulbuchmarkt von derzeit 4,3 Prozent bis 2021 auf fast 40 Prozent steigen. Eltern signalisieren Unterstützung für die Umstellung: So zeigt eine separat durchgeführte repräs...