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Gastbeitrag "Konventionelle Zahnpasta und eine gesunde 🌿 Alternative" von Stefanie Betken

Dies ist ein Gastbeitrag von Stefanie Betken als Reaktion auf den Artikel "Vergiftungsgefahr besteht nur bei falschem Gebrauch (Fluorid in der Zahnpasta)". Vielen Dank dafür, ich habe mich sehr gefreut.

Stefanie Betken

In jedem Badezimmer ist sie zu finden und aus dem täglichen Gebrauch überhaupt nicht wegzudenken - die Zahnpasta.

Wie oft solltest du?

Eine Zahnreinigung sollte mindestens zwei Mal täglich, nach dem Essen stattfinden.

Am Morgen nach dem Frühstück und am Abend nach der letzten Mahlzeit gehören zum Pflichtprogramm.

Die Kür wäre, wenn du es zusätzlich ein drittes Mal - nach dem Mittagessen - schaffst.

Zwei Minuten solltest du deine Zähne und Zahnzwischenräume sorgfältig reinigen - übrigens gehört auch deine Zunge zum Mundraum - auch sie möchte😇 gepflegt werden.

Was ist drin?

Täglich zwei bis drei Mal benutzt du nun eine Zahnpasta, um deine Zähne sorgfältig zu reinigen.

Darauf verzichten kannst du nicht wirklich - umso wichtiger ist es zu wissen, welche Stoffe ihr zugesetzt sind und was du täglich über deinen Mund und deine Schleimhäute, vielleicht unwissentlich, in deinen Körper schleust...

Zahnpasta gehört in dein Badezimmer wie die Luft zum Atmen. Aber hast du schon einmal einen Blick auf deine Zahnpastatube riskiert?

Die Liste der bedenklichen Inhaltsstoffe ist lang...

Konventionell hergestellte Zahnpasta besteht aus vielen unerwünschten Inhalts- und Zusatzstoffen, die nicht wirklich in deinen Mundraum gehören und teilweise bedenkliche Nebenwirkungen haben können.

Die Putzcreme wird nicht geschluckt und trotzdem können über deine Mundschleimhaut unerwünschte Stoffe in deinen Blutkreislauf gelangen und vom Körper aufgenommen werden. 

Wirf bitte, beim nächsten Zähneputzen, einen Blick auf die einzelnen “ Zutaten” ...

Stefanie Betken

Du wirst unter anderem häufig Folgendes lesen:

Parabene (synthetische Konservierungsstoffe) sorgen für die Haltbarkeit deiner Zahncreme. Übrigens sind sie nicht nur in dieser, sondern auch in allerlei anderen Kosmetika zu finden.
Parabene stehen im Verdacht krebserregend und hormonschädigend zu sein. Nicht immer kannst du sie auf den ersten Blick identifizieren, denn sie tragen viele verschiedene Namen.

Polyethylenglykole (PEG) ein Emulgator, der für eine schöne cremige Konsistenz sorgt. PEGs machen deine Schleimhäute für Giftstoffe durchlässig und schleusen so Gifte in deinen Körper.

Fluoride stehen schon lange im Verdacht, das Immunsystem zu schwächen. Sie sind in kleinen Mengen unbedenklich, in hohen Dosen allerdings gesundheitsschädlich - denn die Menge macht das Gift. Ihnen werden sowohl positive als auch negative Auswirkungen nachgesagt.  Mir persönlich ist die Nutzen- Risiko Abwägung zuwider und wir verzichten auf dieses Spurenelement. Wir verzehren Fluorid, während der Nahrungsaufnahme, denn nicht nur in Fisch und Speisesalz ist es in natürlicher Form enthalten.

Propylenglykol ist ein Mineralöl, dass unter anderem in Farben, Lacken und vor allem in 😮  Frostschutzmittel verwendet wird. Es wird in vielen Körperpflegeprodukten verwendet - und ja, auch in der Zahnpasta ist es immer wieder zu finden. In seiner reinen Form reizt es Augen, Haut, Lunge und auch deine Schleimhäute...

Diethanolamin (DEA) ist ein Weichmacher, den du in Körperlotionen und Hautpflegemitteln häufig findest. Ein farbloser Stoff, der auch Lösungs- und Reinigungsmitteln zugefügt wird. Er gilt als krebserregend und gehört nicht in deine Zahnpasta.

Triclosan ist ein chemisches Desinfektions- und Konservierungsmittel. Du findest es in erschreckend vielen anderen Dingen, die du täglich nutzt. Es steht im Verdacht Antibiotika Resistenzen zu fördern und du kannst immer wieder von Hormonaktiven Substanzen lesen, die krebserregend sein sollen.

Natriumlaurysulfat (SLS) eines von vielen Tensiden, dieses allerdings, steht im Verdacht, Allergien und Hautreizungen auszulösen. Es ist eine rein chemische Substanz, die deine Zahnpasta schön schaumig macht. Es wird mit Hautreizungen und Krebsgeschwüren in Verbindung gebracht.

Zuckeraustauschstoffe - sie sind im Vergleich zu all den anderen unerwünschten Stoffen mit bedenklichen Nebenwirkungen eigentlich harmlos - und trotzdem gehören sie, meiner Meinung nach, nicht in deine Zahnpasta.

Nach all diesen bedenklichen Inhalts- und Konservierungsstoffen haben wir uns für einen alternativen Weg entschieden.
Ich möchte guten Gewissens für meine Kinder und mich sagen können, dass wir auf unnatürliche Substanzen und bedenkliche Inhaltsstoffe verzichten.
Wir konsumieren schon viel zu viele Dinge und Lebensmittel, die uns schaden. Nicht immer sind wir uns dessen bewusst und oft können wir das Risiko nicht richtig einschätzen.

Stefanie Betken

Zahnpasta - Zahnpaste - Zahncreme

Du kannst sie nennen wie du willst, aber komplett ohne Inhaltsstoffe wird du sie nur schwer finden…
Jedoch gibt es mittlerweile einige gute bio-Zahncremes, die du bedenkenlos verwenden kannst.
Begib dich auf eine Suche, die sich lohnt, oder…

...stelle sie selbst her - aus nur 3 Zutaten

Du benötigst:

→ 3 Esslöffel bio Kokosöl
→ 1 Esslöffel feines Natron
→ ca. 8-10 Tropfen ätherisches medizinisches Minzöl

Stefanie Betken

Bei Bedarf:

Heilerde, Salbei, Thymian oder Kamille wirken antibakteriell, desinfizierend und entzündungshemmend. Mit einem Mörser kannst du sie sehr fein mahlen und deiner Zahnpasta hinzufügen. Sie können bei Parodontitis, kleineren Verletzungen & Entzündungen in deiner Mundhöhle die Heilung unterstützen.

Stefanie Betken

 Herstellung:

    • Erwärme das Kokosöl nur kurz über dem Wasserbad
    • Füge das Natron und das Minzöl dazu
    • Verrühre alles zu einer gleichmäßigen Paste
    • Gebe bei Bedarf, deine gemahlenen Kräuter dazu

Fertig ist deine gesunde Zahncreme….

Lagere sie bei wärmeren Temperaturen besser im Kühlschrank. Kokosöl neigt bei höheren Außentemperaturen zum Verflüssigen. Nutze einen kleinen Löffel oder Holzspatel - dann bleibt deine 🌿 Zahncreme lange frisch und frei von Bakterien.
Haltbar ist sie für mehrere Wochen.

Stefanie Betken

Fazit:

Zahnpasta ist aus deinem Badezimmer nicht wegzudenken. Sie wird täglich mehrmals genutzt. Umso wichtiger ist es, eine gesunde Alternative zu nutzen.

Wenn du keine Lust &  Zeit für  “do it yourself”  Projekte hast, empfehle dir die App Codecheck.

Mit dem Scanner hast du bereits in der Drogerie die Möglichkeit zu schauen, welche unerwünschten Inhaltsstoffe sich in deinem Wunschprodukt befinden.

CodeCheck kannst du für Kosmetik, Lebensmittel und Haushaltsprodukte nutzen - du weißt in Sekundenschnelle, mit welchen Zusatz- und Inhaltsstoffen du dich auseinandersetzen musst.

Probiere gerne mein schnelles “ Drei Zutaten Zahncreme” Rezept - vielleicht lernst auch du es 💚 lieben...


Ich hoffe, ich konnte dich mit meinem Beitrag etwas für die Vielzahl an Zusatz- und Inhaltsstoffen sensibilisieren...

Deine Stefanie 😇

Buchtipps:
Diesen Blog gibt es auch als App
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