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Gemeinsam stark: Familientherapie möchte positive Veränderungen im "System Familie" anstoßen und das Zusammenleben verbessern


(fair-NEWS) Familientherapie ist in Deutschland ein wissenschaftlich anerkanntes Psychotherapieverfahren. Studien belegen ihre Erfolge bei der Behandlung psychischer Erkrankungen wie Depressionen, Essstörungen und Schizophrenie über Altersgrenzen hinweg. Die Familientherapie setzt dabei auf ganz unterschiedliche Methoden und Schwerpunkte. Die größten Gemeinsamkeiten hat sie mit der "systemischen Therapie", die aus der therapeutischen Arbeit mit Familien entstanden ist und mittlerweile häufig bei der Arbeit mit Teams oder ganzen Organisationen angewendet wird.

Probleme oder psychische Symptome werden in der Familientherapie als missglückte Lösungsversuche für zwischenmenschliche Ziele verstanden. Wenn eine überforderte Mutter depressive Symptome entwickelt und sich zurückzieht, kann dies als missglückter Versuch gewertet werden, Belastungen im Alltag auszuweichen und mehr Zuwendung von ihrer Familie zu erhalten.

Ein wichtiges Prinzip der Familientherapie ist die "Hilfe zur Selbsthilfe". Humanistische Ansätze stellen dabei die gegenwärtige Situation der Personen in den Vordergrund. Psychoanalytisch orientierte Ansätze fokussieren stärker die Entwicklungsgeschichte. Der Therapeut unterstützt die Familie, Schwierigkeiten aufzulösen, neue Perspektiven zu finden und befriedigendere Formen des Zusammenlebens zu entwickeln. Die Therapie ist lösungsorientiert und strebt zügig Verbesserungen an. Alle Beteiligten werden mit Respekt und Wertschätzung behandelt und ihre unterschiedlichen Sichtweisen, Annahmen und Überzeugungen vorurteilsfrei betrachtet. Es soll verdeutlicht werden, dass solche Unterschiede normal sind und es sich lohnt, in der Therapie damit zu arbeiten.

Ansprechpartner therapie.de: Pro Psychotherapie e.V. Dipl.-Psych. Fritz Propach Goethestrasse 28 80336 München Tel. 089 - 72 99 75 36 Fax 089 - 72 99 75 38 psyche@therapie.de www.therapie.de

pro psychotherapie e.V.

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