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Alte Handys spenden und dreifach Gutes tun

(fair-NEWS) Mit einem Projekt dreifach Gutes tun: In einer großen Aktion sammelt "Spende mit Herz" ausgediente Handys, Smartphones und Tablets für die Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg.

Spende mit Herz sammelt
ausgediente Handys,
Smartphones und Tablets
(fair-News)
Mit einem ungewöhnlichen Projekt gleich dreifach Gutes tun. Das ist das Ziel von "Spende mit Herz". Hierfür werden in einer großen Sammelaktion ausgediente Handys, Smartphones und Tablets in Berlin und Brandenburg eingesammelt. Der Erlös kommt kranken Kindern der Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg zu Gute. Gleichzeitig soll die Aktion dazu beitragen, Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu schaffen und die Umwelt sowie wertvolle Rohstoffe zu schützen.

Die Nachfrage nach Handys, Smartphones und Tablets steigt kontinuierlich an und mit ihr auch die Zahl an ungenutzten Altgeräten. Schon heute verstauben schätzungsweise mehr als 100 Millionen Althandys in deutschen Schubladen. Wohin aber mit dem ausgedienten Gerät? Handys in den Hausmüll zu werfen, schadet der Umwelt und ist sogar gesetzlich verboten. Zu viele seltene Rohstoffe gehen überdies ohne effektive Wiederverwertung verloren und unnötig viele Ressourcen werden weiter abgebaut. So stecken in jeder Tonne Mobiltelefone ca. 120 kg Kupfer, 1.250 g Silber, 300 g Gold, 40 g Palladium und weitere Metalle, die erfolgreich zurückgewonnen werden können.

Eine Wiederverwendung bzw. ein effektives und ökologisch einwandfreies Recycling für Alt-Handys ist dringend erforderlich. Dies war auch stets integraler Bestandteil des Vorläufer-Projekts "Handys mit Herz", das Anfang 2016 durch Paola Eckert-Palvarini, Geschäftsführerin der gemeinnützigen Zell gGmbH, ins Leben gerufen wurde. Von Beginn an kam der Erlös aus dem Handy-Recycling kranken Kindern der Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg zu Gute.

Kranke Kinder stehen auch bei dem Nachfolge-Projekt "Spende mit Herz" weiterhin im Fokus.
Beim Handyrecycling kooperiert die Zell gGmbH darüber hinaus seit Anfang des Jahres mit der gemeinnützigen AfB gGmbH (Arbeit für Menschen mit Behinderung), die sich bereits seit 2004 für die Integration von Menschen mit Behinderungen in das Arbeitsleben engagiert. Zusammen mit ihrem Kooperationspartner AfB gGmbH setzt sich Paola Eckert-Palvarini dafür ein, dass Handys wiederverwendet werden. Nicht mehr funktionsfähige Geräte werden über die AfB gGmbH zum Recycling an die Umicore AG & Co. KG gegeben. Umicore verfügt über die ökologischsten Schmelzanlagen in ganz Europa und ist nach höchsten europäischen und internationalen Qualitäts- und Umweltstandards zertifiziert.

Ein Ansatz, der auch Paola Eckert-Palvarini überzeugt: "Mit einem Projekt gleich dreifach Gutes zu tun, gefällt mir sehr", sagt die gebürtige Mailänderin, die mit ihrem Mann und vier Kindern seit dreizehn Jahren in Wandlitz lebt und ergänzt: "In Kooperation mit starken Partnern werden wir nun hoffentlich noch mehr Spenden erhalten, um dringend benötigte medizinische Geräte für die kleinen Patienten der Kindernachsorgeklinik anzuschaffen."

So kostet die Anschaffung eines tragbaren EKG-Gerätes, das als medizinische Ausstattung nicht als Leistung für Patienten abgerechnet werden kann, etwa 1.700 Euro. Ein Großteil davon soll durch die Handysammelaktion realisiert werden. Hierfür sind derzeit ca. 60 Sammelboxen in verschiedenen Organisationen und Einrichtungen wie Krankenhäusern und Kliniken, aber auch bei größeren Unternehmen in Berlin und Brandenburg im Einsatz.
Einen wertvollen Beitrag sollen zukünftig aber auch kleinere und größere Geldspenden beisteuern. Hierfür wurde auf der neu gestalteten Website eine eigene Spendenseite eingerichtet.

Weitere Informationen zu dem Projekt unter spendemitherz.de.


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