Direkt zum Hauptbereich

Eltern kritisieren die Offenen Ganztagsschulen Aneinander vorbei Marlen Grote @nwnews

Bielefeld (ots) - Die Kinderbetreuung ist eine riesige Baustelle. Während sich alle über bessere Betreuungszeiten in den Kitas die Köpfe heiß reden, wird die Lage der nur wenig älteren Grundschüler dezent ausgeblendet. Es nützt Eltern aber nichts, wenn sie ihren Job hinschmeißen müssen, weil das Kind in die Schule kommt.

Kita und Nachmittagsbetreuung in der "Offenen Ganztagsschule" (OGS), das sind zwei Angebote, die dasselbe Problem lösen sollen - und teilweise sogar von denselben Trägern organisiert werden. Dafür sind sie erstaunlich schlecht aufeinander abgestimmt. Dass das den abgefragten Bedarf decken soll, darüber können die betroffenen Eltern nur traurig lachen. Viele Mütter und Väter reiben sich jahrelang auf zwischen Kita-Öffungszeiten und Beruf. Ist endlich alles durchgeplant, kommen die Kleinen in die Schule und das Chaos geht von vorne los. Da würde selbst Sisyphos aufgeben. Warum die OGS nicht kann, was viele Kindergärten schon lange machen, ist ein Rätsel. Abgesehen von den kurzen Öffnungszeiten glänzen die schulischen Angebote mit extremer Unbeweglichkeit. Die strenge Anwesenheitspflicht für die Kinder grenzt an Freiheitsberaubung. Ein gemeinsamer Nachmittag auf dem Spielplatz ist gerade für arbeitende Eltern unbezahlbar. Und sicher ist es auch im Sinne der Kinder, wenn sie dafür ohne Probleme frei bekommen können. In Kitas geht das. In Kita und OGS geht es um dieselbe Sache. Dann sollten beide auch gemeinsame Sache machen. Zum Wohl der Familien - die haben es schwer genug in der modernen Arbeitswelt.

Kontakt:

Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de
www.neue-westfaelische.de




Buchtipps:

  • ebooks für Kinder
  • Bollock - ein Kinder- und Jugendbuch
  • Computerspiele: Überlegungen eines Vaters
  • Ich bin ja kein Nazi, aber … - mit Vorurteilen aufräumen
  • Beliebte Posts aus diesem Blog

    Problematischer Medienkonsum bei Kindern

    Wenn das Smartphone unersetzlich wird
    (PrNews24) sup.- 75 Prozent der Kinder im Alter von zwei bis vier Jahren spielen täglich bis zu 30 Minuten lang mit Smartphones. Zu diesem Ergebnis kommt die so genannte BLIKK-Studie, bei der u. a. mit Unterstützung des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) 6.000 Minderjährige im Hinblick auf ihren Umgang mit digitalen Medien befragt wurden. Jugendliche aktivieren ihre mobilen Telefone im Schnitt bereits 120- bis 150-mal am Tag. Das bedeutet laut dem Kinder- und Jugendpsychiater Prof. Christoph Möller (Hannover), dass alle Aktivitäten in der realen Welt, ob frühstücken, Hausaufgaben machen oder mit Freunden treffen alle neun bis zwölf Minuten unterbrochen werden. „Auf jedes Fiepsen, Brummen oder Klingeln wird unmittelbar reagiert“, so Prof. Möller.

    Vor der Suchtgefahr von Smartphones, Tablets oder Computern warnt auch Marlene Mortler, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung. 500.000 bis 600.000 Menschen seien in Deutschland Schätzu…

    Welche Mediennutzungs-Regeln für Kinder machen Sinn? - #Medienpädagogik -

    Ein Schüler-Experiment mit völlig uneingeschränktem Medienkonsum liefert überraschende Antworten Kirchberg/Jagst (ots) - Praktisch jeder Jugendliche, 98 Prozent, zwischen 12 und 19 Jahren, besitzt laut aktueller JIM-Studie ein Handy, 92 Prozent ein Smartphone und drei Viertel können per Flatrate online gehen. Genutzt werden die Mobilgeräte hautpsächlich zum Chatten, für YouTube und Musik. Die digitalen Medien gehören zur Lebenswelt dieser Generation - und sind im Alltag doch Plagegeister, die in Familien, aber auch an Schulen wiederkehrend Sprengstoff bieten, wenn es um deren Reglementierung geht.

    Relative Einigkeit herrscht im schulischen Bereich: Mobiltelefone und digitale Medien sind im Unterricht meist tabu. Und außerhalb der Schule? Eltern sollten individuelle Regelungen für ihre Kinder treffen. Aber welche Regeln machen wirklich Sinn? Vor dieser Frage stehen auch Internate, die in Vertretung des Elternhauses die häusliche Freizeit ihrer Schüler mit gestalten. Auch hier sind die…

    "musstewissen": funk startet Nachhilfe-Format auf YouTube - @ZDFpresse

    Mainz (ots) - Im Unterricht ging alles mal wieder viel zu schnell und morgen steht schon die nächste Klassenarbeit an? Keine Sorge - ab Dienstag, 14. März 2017, 13.00 Uhr, gibt es Hilfe für stressgeplagte Schüler: Bei "musstewissen", dem schulbegleitenden ZDF-Format für funk, geben Experten Nachhilfe in den Fächern Deutsch, Chemie, Geschichte. Physik folgt ab Donnerstag, 28. April 2017, und Mathematik ab Montag, 15. Mai 2017. Präsentiert werden die Kanäle unter anderem von bekannten Wissens-YouTubern, wie Mirko Drotschmann ("wissen2go") und Lisa Ruhfus ("Die Klugscheisserin"). Sie alle haben ihr Fach studiert und können die Inhalte gut erklären.

    Zu jedem Schulfach wird jeweils ein Lernvideo pro Woche auf YouTube veröffentlicht - und zwar immer um 13.00 Uhr, damit die Schüler für ihre Hausaufgaben gerüstet sind. Auf Instagram und Facebook finden sich zudem passende "Spickzettel" und spannende Fakten zum behandelten Stoff. Die Inhalte der Videos s…