Dienstag, 17. Januar 2017

2schneidig engagiert sich für "Meine Schule gegen Rechts"-Projekt der IGS Roderbruch

(openPR) Die IGS Roderbruch erlangt das Siegel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und veranstaltet anlässlich der Titelvergabe ein Rock-Festival. Die Schule setzt mit dem Projekt „Meine Schule gegen Rechts“ starke Zeichen gegen Rassismus. Alles begann mit Festivalbändchen, die vom Projektteam entworfen wurden und mit denen sich namhafte Bands fotografieren ließen. So wurde das Festivalbändchen mit der Aufschrift „Meine Schule gegen Rechtsan den Armen der Bandmitglieder von den Fantastischen 4, Jennifer Rostock, den Donots und vielen mehr gesichtet. Mit einem eigenen Festival „IGS rockt gegen Rechts“ wurde am 13.01.2017 im MusikZentrum Hannover eine Projektwoche gegen Rassismus abgeschlossen.

o: 2schneidig@school Performance,
u: (v.l.) Schulleiterin Naber,
Ministerpräsident Weil,
IGS-Schüler
(openPR)
Vielfältige Projekte gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit fanden in der IGS Roderbruch in der Woche vom 09.-13.01.2017 statt. Teil der Projektwoche und des Festivals „IGS rockt gegen Rechts“ war auch Martin Rietsch alias Sänger und Rapper „2schneidig“. Er gestaltete am 12. und 13.01.2017 zwei Projekttage für Schüler aus den Jahrgangsstufen Sechs bis Zehn. In den interaktiven Workshops zu den Themen Respekt, Toleranz und gegen Vorurteile lernten die Schülerinnen und Schüler Elemente der HipHop-Kultur kennen. So standen mehrere Tanz-Einheiten, eine Songwriting-Session sowie ein Rap-Training auf dem Stundenplan. Auf inhaltliche Themenblöcke wurden kreative Antworten entwickelt. So arbeiteten die Schüler eifrig auf das Ziel – ein eigener gemeinsamer Auftritt im Programm des Festivals „IGS rockt gegen Rechts“ – hin und standen schließlich am Freitagabend auf der Bühne des Hannoverschen MusikZentrums. Ein 2schneidig@school-Projekt mit einer Live-Performance der Schüler abzuschließen ist ein einprägsames Erlebnis, insbesondere für die teilnehmenden Schüler. Sie stellen fest, dass sich die Mühen des Einstudierens und der Mut, den sie mit ihrer Zusage gefasst haben, schließlich lohnen und werden in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt. Das Publikum im ausverkauften MusikZentrum begrüßte die Schüler-Darbietung mit großem Applaus. Ein besonderes Highlight bescherte den Schülern ihr Projekt-Mentor 2schneidig, indem er einen Song gemeinsam mit ihnen spielte.

Kurz zuvor war Ministerpräsident Stephan Weil auf der Bühne und lobte das vorbildliche Engagement der IGS Roderbruch gegen Fremdenfeindlichkeit und für das Projekt „IGS rockt gegen Rechts“. Der niedersächsische Ministerpräsident übernahm am Abend offiziell die Patenschaft für die IGS Roderbruch mit dem neuen Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Er steht der Schule somit in der Zukunft stets zur Seite in den Bemühungen für Toleranz, Zivilcourage und ein weltoffenes Miteinander auf dem Schulhof bis hinein in die Klassenräume. Durch die Landeskoordinatorin Claudia Schanz vom niedersächsischen Kultusministerium wurde den Schülern im Beisein von Schulleiterin Brigitte Naber die Urkunde zur „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ überreicht.

Im Festivalprogramm folgten Auftritte der Bands „Bad Nenndorf Boys“ (Ska-Punk), „Trashkids“ (Punkrock) und „StereoDrama“ (Rock mit südamerikanischen Einflüssen). Außerdem spielten „Heading for tomorrow“, der Wahlbereich Rockband der IGS Roderbruch und der Bühnenpoet Tobias Kunze. Als Special Guest und Headliner traten die „Monsters of Liedermaching“ auf.

IGS Roderbruch auf dem Weg zur Schule ohne Rassismus


Die IGS Roderbruch wurde 1973 gegründet und unterrichtet Schüler von der ersten Klasse bis zum Abitur. Sie ist mit ca. 2000 Schülern eine der größten allgemeinbildenden Schulen in Niedersachsen. Durch die Barrierefreiheit ist die IGS Roderbruch eine Schwerpunktschule für Schüler mit körperlich-motorischem Unterstützungsbedarf. Um „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu werden, erfüllte die Schule alle Voraussetzungen, z.B. die Zustimmung per Unterschrift von mindestens 70 % aller Personen, die an der Schule lernen, lehren und arbeiten. Außerdem setzte die IGS Roderbruch deutliche Zeichen mit der methodenreichen Projektwoche und dem ausverkauften Musikfestival „IGS rockt gegen Rechts“.

2schneidig@school ist Teil der Projektwoche gegen Rechts


Mit nigerianischen Wurzeln in Deutschland aufgewachsen hat Martin Rietsch alias 2schneidig selbst seit früher Kindheit Erfahrungen mit rassistisch motivierter Diskriminierung gemacht. Seit Beginn seiner musikalischen Karriere engagiert sich der Künstler für Kinder und Jugendliche und gestaltet Schulprojekte gegen Rassismus und Diskriminierung. Mit seinem Format „2schneidig@school“ spricht er die Lebenswelten der Schüler auf Augenhöhe an, teilt eigene Erfahrungen und versteht es, seine Projektteilnehmer für verschiedene Perspektiven zu sensibilisieren. Die Mischung aus inhaltlichen, theoretischen Gruppenarbeiten bis hin zu kreativen Workshops bei denen sich die Schüler mit ihren unterschiedlichen Persönlichkeiten und Talenten einbringen können, hinterlässt positive Spuren und stärkt das Klassengefüge sowie den Austausch zwischen den Jahrgängen bei Projekten mit breiteren Altersgruppen, wie im Rahmen der Projektwoche "Meine Schule gegen Rechts" im hannoverschen Roderbruch.

Mit Projekten zu Themen wie Sucht-, Alkohol- und Drogenprävention, Gewaltprävention, Antirassismus oder Antimobbing ist 2schneidig seit Jahren regelmäßig zu Gast an Schulen in ganz Deutschland, um mit Schülern aller Altersstufen Projekttage oder -wochen zu gestalten. Dass diese Projekte nicht nur mit viel Spaß verbunden sind, sondern nachhaltig bei Kindern und Jugendlichen wirken, bestätigen Rückmeldungen von Lehrern, Schülern und Schulsozialarbeitern seit Jahren.

2schneidig ist Preisträger verschiedener Engagementspreise, u.a. des Fair Play Preises des Deutschen Sports in der Sonderkategorie Integration. Mit diesem Preis ehrten das Bundesinnenministerium, der Deutsche Olympische Sportbund und der Verband Deutscher Sportjournalisten Martin Rietsch alias 2schneidig für sein langjähriges und vielfältiges Engagement. Als „Leuchtturm der Gesellschaft“ bezeichnete Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière in diesem Zusammenhang den Preisträger.

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Dynamic Tunes“ gehört zur Agentur Dynamic Booking. Das Dynamic Booking-Team arbeitet unterstützend im Bereich der Musikpromotion, des Musikmanagements, des Artistmanagements und der Künstlerbetreuung. Dynamic Booking gründete im Jahr 2003 das Plattenlabel "Heaven‘s Street". Mit dem weitreichenden Know-How ist Dynamic Booking ein Bindeglied zwischen den Kulturschaffenden und Medienvertretern und bereitet Künstler auf die Musikindustrie vor. Die Bereiche Pop, Funk, Rhythm and Blues, aber auch House sind die bevorzugten Themen.


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