Direkt zum Hauptbereich

"Sicher surfen und chatten" - Tipps vom SCHAU HIN!-Mediencoach zum Safer Internet Day am 7. Februar!

Hamburg (ots) - Kinder und Jugendliche surfen gern und oft im Internet: Neun von zehn Jugendlichen zwischen 12 und 13 und schon jeder fünfte 6- bis 7-Jährige mit dem eigenen Smartphone, wie die aktuelle Studie "Jugend, Information, Multimedia" zeigt. Teenager sind demnach drei Stunden täglich online. Dabei stoßen sie auch auf Gewalt, Pornografie und Mobbing. Jeder dritte kennt jemanden, der im Netz fertig gemacht wurde. Wie Eltern ihre Kinder schützen können, weiß Oliver Heinze.



Sprecher: Eltern können ihre Kinder zum einen mit technischen Hilfsmitteln vor den Gefahren beim Surfen und Chatten schützen. Dazu Mediencoach Kristin Langer von der Initiative "SCHAU HIN!", die von Bundesfamilienministerium, Das Erste, ZDF und TV SPIELFILM 2003 ins Leben gerufen wurde:

O-Ton 1 (Kristin Langer, 0:40 Min.): "Bei jüngeren ist es am Allerbesten, ich richte ein eigenes Benutzerkonto im Betriebssystem ein. Und dann installiere ich Kindersuchmaschinen und -Startseiten, zum Beispiel 'fragFINN', 'Blinde Kuh' oder 'Meine Startseite' als Favoriten. Als Programm empfiehlt sich auch die Installation des 'KinderServers', damit habe ich einen ganz geschützten Surfraum und das Kind kommt dann tatsächlich nur auf vorab geprüfte, altersgerechte Kinderseiten. Bei älteren Kindern, so etwa ab 12, installiere ich eine Jugendschutzsoftware, zum Beispiel das 'JusProg'. Ungeeignete Webseiten, die werden dann auf der Basis von Schlagworten gefiltert. Ganz wichtig: den Zugang mit einem sicheren Passwort schützen."

Sprecher: Das gilt natürlich für alle Geräte, vom PC übers Tablet bis hin zum Smartphone. Auf der anderen Seite sollten Eltern ihre Kinder aber auch aktiv begleiten.

O-Ton 2 (Kristin Langer, 0:33 Min.): "Na, generell ist es für Eltern ratsam, dass sie ein Auge drauf haben, was schaut ein Kind eigentlich an? Was verbreitet es auch für Nachrichten? Oder was lädt es sich herunter? Das kann ja kostenpflichtig sein. Ich kann ihnen Tipps geben. Zum Beispiel im Chat darf ich ja nicht zu viel von mir preisgeben. In Vereinbarungen kann ich Regeln festhalten: Wie lang darf mein Kind surfen, welche Seiten sind okay - und auch, was soll downgeloadet werden. Das machen wir als Eltern und Kinder dann immer gemeinsam. Am besten ist, wenn die Vereinbarungen schriftlich festgehalten werden, das ist für beide Seiten eine große Sicherheit."

Sprecher: Ebenfalls wichtig ist, dass die Kinder immer wissen, dass ihre Eltern bei Problemen für sie da sind, auch zum Beispiel, wenn sie mal aus Versehen auf einer unangenehmen Webseite gelandet sind.

O-Ton 3 (Kristin Langer, 0:23 Min.): "Dann ist es gut, den Link zu kopieren und bei der Internetbeschwerdestelle anzugeben. Passiert etwas im Chat, ich werde belästigt, dann auf jeden Fall den Betreiber informieren oder sich wenden an i-KiZ und dort anzeigen, dass was schiefgelaufen ist. Habe ich unangenehme Dialoge im Chat, sofort aufhören und diese abbrechen, damit man sich weiteren Belästigungen entzieht."

Mehr Sicherheitstipps für diverse Betriebssysteme, Browser und Geräte, zu geeigneten Jugendschutzprogrammen und -apps sowie Empfehlungen für altersgerechte Angebote finden Sie unter www.schau-hin.info. Und das von Kristin Langer angesprochene Zentrum für Kinderschutz im Internet finden Sie unter www.i-KiZ.de.

Kontakt:

Thomas Beck
WE DO communication GmbH GWA
Chausseestraße 13
10115 Berlin-Mitte
fon: +49 30 52 68 52 -259
beck@we-do.com
www.schau-hin.info/presse/pressekontakt


Buchtipps:
  • ebooks für Kinder
  • Bollock - ein Kinder- und Jugendbuch
  • Computerspiele: Überlegungen eines Vaters
  • Beliebte Posts aus diesem Blog

    Neues Computerprogramm hilft bei Lese-Rechtschreibschwierigkeiten

    Kinder mit Lese-Rechtschreibschwierigkeiten haben meist das Nachsehen. In der Schule bekommen sie oft schlechte Noten, da das Lesen und Schreiben in fast allen Unterrichtsfächern wichtig ist. Hilfe bietet ein computerbasiertes Training, das ein Psychologenteam an der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) entwickelt hat. Mehrere wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass das Programm die Lese- und Rechtschreibfähigkeiten der Kinder deutlich verbessert. Das Programm kann von ihnen weitgehend selbständig durchgearbeitet werden. Zur Motivation beinhaltet es ein virtuelles Aquarium, für das die Kinder nach richtig gelösten Aufgaben Fische, Pflanzen und Zubehör erstehen können.

    Eine im Jahre 2013 veröffentlichte Studie des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung in Zusammenarbeit mit den Universitäten Frankfurt, Hildesheim und Oldenburg hat ergeben, dass rund 18 Prozent der Grundschulkinder im deutschsprachigen Raum erhebliche Probleme beim Lesen- und Schreib…

    Problematischer Medienkonsum bei Kindern

    Wenn das Smartphone unersetzlich wird
    (PrNews24) sup.- 75 Prozent der Kinder im Alter von zwei bis vier Jahren spielen täglich bis zu 30 Minuten lang mit Smartphones. Zu diesem Ergebnis kommt die so genannte BLIKK-Studie, bei der u. a. mit Unterstützung des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) 6.000 Minderjährige im Hinblick auf ihren Umgang mit digitalen Medien befragt wurden. Jugendliche aktivieren ihre mobilen Telefone im Schnitt bereits 120- bis 150-mal am Tag. Das bedeutet laut dem Kinder- und Jugendpsychiater Prof. Christoph Möller (Hannover), dass alle Aktivitäten in der realen Welt, ob frühstücken, Hausaufgaben machen oder mit Freunden treffen alle neun bis zwölf Minuten unterbrochen werden. „Auf jedes Fiepsen, Brummen oder Klingeln wird unmittelbar reagiert“, so Prof. Möller.

    Vor der Suchtgefahr von Smartphones, Tablets oder Computern warnt auch Marlene Mortler, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung. 500.000 bis 600.000 Menschen seien in Deutschland Schätzu…

    Mumablue begeistert mit seinen personalisierten Kinderbüchern jetzt auch Kinder in Deutschland

    Mumablue, das spanische Start-up und Schützling von Google, mit bereits über 40.000 verkauften Exemplaren, lässt Kinder zu den Helden ihrer eigenen Abenteuer werden, um diese zum Lesen zu animieren. Madrid /Freiburg. Oktober 2017.- Mumablue, das spanische Start-up mit dem Ziel Kindern Lust auf Lesen zu machen, kommt auf den deutschen Markt. Das Unternehmen, das vor kurzem von Google für das Campus Residency Programm ausgewählt wurde, hat bereits mehr als 40.000 Bücher verkauft und hofft nun diesen Erfolg auch in Deutschland fortzusetzen.

    "Wir sind sehr zufrieden und zuversichtlich hinsichtlich der neuen Etappe, die uns jetzt mit dem Markeintritt in Deutschland erwartet", so Cristina Rodriguez, die Gründerin der Firma.
    "Jetzt ist ein guter Moment für uns, Mumablue den deutschen Kindern vorzustellen, und ihre Lust am Lesen zu wecken, indem sie die Hauptrolle in unseren spannenden Abenteuern spielen können, die universellen Werte wie (unter anderen) die Wichtigkeit der Fa…