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Der erste Schultag!

Zum Schulanfang solle auch der
aktuelle Impfstatus überprüft werden.
Foto: WEDOpress
(fair-NEWS) Zur Einschulung der Kinder sollte auch ihr aktueller Impfstatus überprüft werden. Das empfiehlt die STIKO, die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut.

Die meisten Kinder werden mit sechs Jahren eingeschult und freuen sich natürlich auf die Schultüte zum ersten Schultag. Gleichzeitig sollten Eltern einen Blick in den Impfausweis ihrer Abc-Schützen werfen. Jetzt steht nämlich auch die erste Auffrischungs-Impfung gegen den sehr ansteckenden Keuchhusten an. Der Impfschutz der Grundimmunisierung hält nicht lebenslang, sondern muss regelmäßig, erstmals zwischen dem 5. und 6. Lebensjahr erneuert werden - so empfiehlt es die STIKO, die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut.

Das hat einen guten Grund: Ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene gelten als Hauptansteckungsquelle für Säuglinge und Kleinkinder, die erst ab dem vollendeten zweiten Lebensmonat geimpft werden können. In der Wissenschaft gibt es keinen Zweifel daran, dass Schutzimpfungen zu den sichersten und wirksamsten Vorsorgemaßnahmen gehören, über die die Medizin heute verfügt. Dabei schützen die meisten Impfungen nicht nur dan geimpften Menschen selbst. Bei genügend hoher Beteiligung können Ausbrüche vieler Krankheiten wie zum Beispiel der Keuchhusten verhindert werden.

Damit keine Impfung und keine Auffrischung - in welchem Alter auch immer - vergessen wird, kann man www.impfen.de besuchen und den "Vergissmeinnicht-Service" des Themenseite "Kinder" nutzen. Hier kann man die Vorsorge- und Impftermine der ganzen Familie eintragen. Die Erinnerung erfolgt dann zuverlässig per Mail auf den PC oder als SMS auf Handy und Smartphone. Auch eine APP zum Download steht zur Verfügung.

Folgt man den Vereinten Nationen, dann sind Schutzimpfungen neben dem Zugang zu medizinischer Grundversorgung und sauberem Wasser der wichtigste Grund für den Rückgang der Säuglingssterblichkeit, die Zunahme der Lebenserwartung und den Rückgang vieler übertragbarer Krankheiten. Tatsächlich gibt es in der Wissenschaft keinen Zweifel daran, dass Schutzimpfungen zu den sichersten und wirksamsten Vorsorgemaßnahmen gehören, über die die Medizin heute verfügt. Dabei schützen die meisten Impfungen nicht nur das geimpfte Individuum selbst. Bei genügend hoher Beteiligung können Ausbrüche impfpräventabler Krankheiten verhindert werden, weil in der Bevölkerung zu wenige empfängliche Personen vorhanden sind ("Herdenimmunität"). Dann leben auch diejenigen, die nicht geimpft werden können, im Schutz der geimpften Mehrheit.

Mehr Infos: www.rki.de Infos auch unter www.impfen.de.

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