Freitag, 22. Juli 2016

Weltmeister weitet sein Engagement für Kinderhilfswerk aus

Mario Götze startet sein größtes Projekt bei Plan International


Hamburg (ots) - Nach drei Jahren beim FC Bayern wechselt der Weltmeisterschütze Mario Götze zu Borussia Dortmund. Zeitgleich zu diesem Karriereschritt startet jetzt ein Gesundheitsprojekt in Laos, das mithilfe von "Kinder brauchen Fans!"-Botschafter Mario Götze durch einen ganz besonderen Spendenerfolg finanziert wird: Der linke Schuh, mit dem Mario Götze den Siegtreffer im Finale der WM 2014 in Brasilien erzielte, hat bei der TV-Spendengala "Ein Herz für Kinder" die unglaubliche Summe von zwei Millionen Euro eingebracht. 450.000 Euro davon fließen nun in das Projekt "Gesunder Start ins Leben" des Kinderhilfswerks. "Dieser Schuh bedeutet mir viel. Umso mehr freue ich mich, dass ich als "Kinder brauchen Fans!"-Botschafter damit jetzt über 140 Dörfer unterstützen kann, und darüber 9.000 Mädchen und Jungen ein gesunder Start ins Leben ermöglicht wird", sagt Mario Götze.

In der Provinz Bokeo, im Nordwesten von Laos, sind viele Dörfer nur zu Fuß oder mit dem Boot erreichbar. Der Zugang zu Bildungsangeboten und Gesundheitseinrichtungen ist schwierig. Viele Menschen sind mangelernährt. Die Mütter- und Kindersterblichkeitsrate ist hoch. Wolfgang Porschen, Geschäftsführer bei Plan International Deutschland: "Durch diese Spende können viele Kinder jetzt gesund aufwachsen. Wir danken Mario Götze sehr dafür, dass er das ermöglicht. Mit dem Projekt 'Gesunder Start ins Leben' sollen Mütter und Kinder eine bessere Versorgung bekommen. Gesundheitsstationen und Gemeinden erhalten neue Wasseranschlüsse und Sanitäranlagen. Gesundheitshelferinnen werden mit Motorrädern ausgestattet, um durch das unwegsame Gelände zu entlegenen Dörfern zu gelangen."

Als Botschafter der Plan-Sportinitiative "Kinder brauchen Fans!" hat Mario Götze Patenschaften für drei Kinder in Kambodscha, Senegal sowie Vietnam übernommen und engagierte sich bislang für fünf Projekte in Nepal, den Philippinen, Sierra Leone, Brasilien und Uganda.