Direkt zum Hauptbereich

Düsseldorfer Schüler inszenieren Deutschlands größtes Wimmelbild

SOS-Kinderdörfer machen für Kinderrechte mobil

Düsseldorf (ots) - Kinder haben Rechte - und für die standen sie heute ein: 200 Schüler inszenierten in Düsseldorf Deutschlands größtes Wimmelbild.

Bereits am 22. Juni begann das kreative Bildungsprojekt der SOS-Kinderdörfer weltweit, an dem die Kinder unterschiedlichen Alters und mit verschiedenen Wurzeln zwei Wochen lang teilnahmen und dabei spielerisch ihre in den UN-Kinderrechtskonventionen festgeschriebenen Rechte auf Bildung, Spiel und Beteiligung kennenlernten und umsetzten. Zusammen mit der Künstlergruppe "Child of Play" um Lukas Hüller und Hannes Seebacher entwickelten sie das farbenfrohe Wimmelbild als Großfoto, das heute Vormittag auf dem Düsseldorfer Burgplatz inszeniert und fotografiert wurde.

"In armen Ländern gibt es oft das Recht auf Bildung nicht. Rund 60 Millionen Kinder haben nicht einmal die Chance, in die Grundschule zu gehen. Und in Deutschland fehlt es am Recht auf Spielen und Beteiligung. Wir fordern, dass weltweit die Rechte der Kinder beachtet und in Deutschland die Kinderrechte ins Grundgesetz aufgenommen werden. Dieses Event ist für uns der Startpunkt einer weltweiten Kinderrechtskampagne", erklärte Petra Horn, Vorstandsmitglied der SOS-Kinderdörfer weltweit, in Düsseldorf.

obs/SOS-Kinderdörfer weltweit/Peter Stumpf

Weitere Informationen:

Louay Yassin
Pressesprecher
SOS-Kinderdörfer weltweit
Tel.: 089/179 14-259
eMail: louay.yassin@sos-kd.org
www.sos-kinderdoerfer.de


Presseportal

Beliebte Posts aus diesem Blog

Problematischer Medienkonsum bei Kindern

Wenn das Smartphone unersetzlich wird
(PrNews24) sup.- 75 Prozent der Kinder im Alter von zwei bis vier Jahren spielen täglich bis zu 30 Minuten lang mit Smartphones. Zu diesem Ergebnis kommt die so genannte BLIKK-Studie, bei der u. a. mit Unterstützung des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) 6.000 Minderjährige im Hinblick auf ihren Umgang mit digitalen Medien befragt wurden. Jugendliche aktivieren ihre mobilen Telefone im Schnitt bereits 120- bis 150-mal am Tag. Das bedeutet laut dem Kinder- und Jugendpsychiater Prof. Christoph Möller (Hannover), dass alle Aktivitäten in der realen Welt, ob frühstücken, Hausaufgaben machen oder mit Freunden treffen alle neun bis zwölf Minuten unterbrochen werden. „Auf jedes Fiepsen, Brummen oder Klingeln wird unmittelbar reagiert“, so Prof. Möller.

Vor der Suchtgefahr von Smartphones, Tablets oder Computern warnt auch Marlene Mortler, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung. 500.000 bis 600.000 Menschen seien in Deutschland Schätzu…

Programmierbarer Holzroboter nominiert für den TOMMI Kindersoftwarepreis

Cubetto ist Kandidat für den Sonderpreis Kindergarten und Vorschule
Freiburg i.B. – Der Programmierroboter Cubetto des Unternehmens Primo Toys konnte die Jury des renommierten TOMMI Kindersoftwarepreises überzeugen und wurde für den Sonderpreis Kindergarten und Vorschule nominiert. Der Jury gefällt besonders, dass der Holzroboter Kinder an abstraktes Denken und Programmieren heranführt und dabei ganz ohne Bildschirm auskommt. Bunte Bauklötze machen das Thema für Kinder anfassbar und unmittelbar erlebbar. Für diese Herangehensweise wird Cubetto auch in Montessori-Einrichtungen geschätzt.

Experten und Kinder testen Der TOMMI zeichnet innovative Apps, Computer- und Konsolenspiele sowie elektronisches Spielzeug für Kinder aus. Er hilft Eltern, ihre Kinder im Medienzeitalter zu unterstützen und zu begleiten, erzieht zu einem kritischen Umgang mit Computer- und Konsolenspielen und fördert nachhaltig die Medienkompetenz. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft des Familienministeriums un…

Erstes medienpädagogisches Märchenbuch für Kinder und Erwachsene - @Hannes-Biene

Das erste medienpädagogische Märchenbuch hat die Smartphone-Nutzung zum Thema
Der Medienpädagoge Robert Behrens, die Illustratorin Jenny Karow und die Autorin Johanna Emil Fülle wollen ihr gemeinsames Buchprojekt „Guck doch mal! – Ein Medienmärchen für die ganze Familie“ über Crowdfunding finanzieren. Die Kampagne auf www.startnext.com läuft bis zum 27.10.2017

Zusammengefunden haben sich die drei Rostocker bereits Anfang des Jahres. Seitdem arbeiten Sie an ihrem Kinderbuch, um auf ein aktuelles Problem aufmerksam machen: das eigene Kind in Konkurrenz zu Neuen Medien.

„Ich hatte die Idee, als ich meinen Neffen zum Kindergarten gebracht habe“, sagt Initiator Robert Behrens. Dort habe er einige Eltern gesehen, die mehr mit ihren Smartphones als mit ihren Kindern beschäftigt waren. Eine Plakataktion des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern unter dem Titel „Heute schon mit ihrem Kind gesprochen?“ weist seit dem letzten Jahr an vielen Stellen darauf hin. „Ich habe die Plakate gesehen und wol…