Direkt zum Hauptbereich

HPI-Camp macht Schüler aus ganz Deutschland fit für die Informatik

Potsdam (ots) - Wie man ein spannendes IT-Projekt effektiv im Team bearbeitet, lernen 40 Jugendliche aus ganz Deutschland vom 24. - 28. August am Hasso-Plattner-Institut (HPI). Mit Hilfe von Programmierkenntnissen setzen die Teilnehmer eigene kreative Ideen um. In Teams lösen sie dabei unter Anleitung von HPI-Studierenden komplexe algorithmische Probleme. Die Jugendlichen können bei dem Camp auch testen, ob der deutschlandweit einmalige Studiengang IT-Systems Engineering, der am HPI angeboten wird, für sie in Frage kommt.

Die Teilnehmer, darunter acht Schülerinnen, kommen aus Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Rheinland Pfalz. Ein Schüler reist aus Sofia in Bulgarien an, wo er ein deutsches Gymnasium besucht. Der Fokus des HPI-Camps liegt auf Praxisnähe. Dies spiegelt sich sowohl inhaltlich als auch in der zwingenden Bereitschaft zur Arbeit im Team wieder. Strukturierte Team-Arbeit ist eine wichtige Grundlage für ein Informatik-Studium und das spätere erfolgreiche Umsetzen von IT-Projekten in Unternehmen.

"Unserer Erfahrung nach erzielen die Jugendlichen in den fünf Camp-Tagen beachtliche Resultate und das meist ohne vorherige Programmierkenntnisse", so Institutsdirektor Prof. Dr. Christoph Meinel. Wichtig sei in der Informatik nämlich nicht nur das reine Programmieren, sondern auch das Entwickeln einer Software-Idee und deren algorithmische Umsetzung. Dazu brauche es Kreativität, strukturiertes Denken und die Fähigkeit zur Teamarbeit. Außerdem werde Programmieren und Informatik in der Zukunft immer mehr zu einer Basiskompetenz, die an allen Schulen vermittelt werden müsse.

Neben der Entwicklung eines eigenen Programms haben die Informatik-Nachwuchstalente auch Gelegenheit, das Campusleben am HPI kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Sie werden während des gesamten Camps von Studenten des HPI betreut. Dabei bieten sich vielfach Gelegenheiten zu Gesprächen rund um das Thema Studien- und Berufswahl.

Der Campus des IT-Instituts liegt am Griebnitzsee in Potsdam, direkt an der Berliner Stadtgrenze und unweit von Filmpark und der Medienstadt Babelsberg. Die Teilnehmer tragen einen Kostenanteil von 120 Euro, alle übrigen Ausgaben, auch die Reisekosten, übernimmt das HPI.

Das HPI vereint unter dem Dach der HPI-Schülerakademie verschiedene Angebote für Schüler und Lehrer. Das Angebot reicht von IT-Camps, -AGs und -Workshops für Schulklassen bis hin zu buchbaren Informations-Veranstaltungen am HPI und vor Ort an Schulen. Weitere Informationen unter: www.hpi.de/schueler.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut


Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH (https://hpi.de) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet das HPI den Bachelor- und Master-Studiengang "IT-Systems Engineering" an - ein besonders praxisnahes und ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium, das von derzeit 480 Studenten genutzt wird. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Insgesamt zwölf HPI-Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten sind am Institut tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung - in seinen elf IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche. Das HPI kommt bei den CHE-Hochschulrankings stets auf Spitzenplätze. Mit openHPI.de bietet das Institut seit September 2012 ein interaktives Internet-Bildungsnetzwerk an, das jedem offen steht.

Orte und Schulen der Teilnehmer:


Baden Württemberg
  • Stuttgart-Vaihingen IT-Schule Stuttgart 
  • Edingen-Neckarhausen Lessing-Gymnasium Mannheim 
  • Heilbronn Mönchsee-Gymnasium Heilbronn 
  • Waldbronn Gymnasium Karlsbad


Bayern
  • Altfraunhofen Maximilian-von-Montgelas Gymnasium Vilsbiburg 
  • München Munich International School (MIS) 
  • Neu-Ulm Lessing-Gymnasium Neu-Ulm
Berlin
  • Berlin Wald-Gymnasium 
  • Berlin Luise-Henriette-Gymnasium Tempelhof 
  • Berlin Immanuel-Kant-Gymnasium Berlin 
  • Berlin Heinz-Berggruen-Gymnasium 
  • Berlin Sophie-Scholl-Oberschule 
  • Berlin Goethe Gymnasium Lichterfelde
  • Berlin Herder-Gymnasium Berlin 
  • Berlin Gabriele von Bülow Gymnasium
Brandenburg
  • Königs Wusterhausen Friedrich-Schiller-Gymnasium 
  • Velten Mosaik-Gymnasium Oberhavel Velten Hedwig-Bollhagen-Gymnasium 
  • Forst (Lausitz) Max-Steenbeck-Gymnasium 
  • Müllrose Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium Frankfurt (Oder) 
  • Lübzow Marie-Curie-Gymnasium Wittenberge 
  • Gröden Elsterschloss-Gymnasium 
  • Kleinmachnow Weinberg
Hessen
  • Schmitten Hochtaunusschule Oberursel 
  • Oberursel Hochtaunusschule Oberursel Schwalbach Albert-Einstein-Schule, 
  • Schwalbach
Mecklenburg Vorpommern
  • Rostock CJD Rostock  
  • Zülow Sportgymasium Schwerin
Nordrhein-Westfalen
  • Münster Geschwister-Scholl-Gymnasium Münster  
  • Münster Kardinal-von-Galen-Gymnasium  Münster-Hiltrup 
  • Münster Wilhelm-Hittorf-Gymnasium Münster
Rheinland-Pfalz
  • Speyer Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasium Speyer  
  • Limburgerhof Paul-von-Denis Gymnasium Schifferstadt
Sachsen Anhalt
  • Haldensleben Werner-von-Siemens Gymnasium Magdeburg  
  • Magdeburg Werner-von-Siemens-Gymnasium Magdeburg
Schleswig-Holstein
  • Wentorf Sachsenwaldschule Gymnasium Reinbek  
  • Kiel Kieler Gelehrtenschule
  • Sofia 91. Gymnasium 'Prof. Konstantin Galabov'


Beliebte Posts aus diesem Blog

Problematischer Medienkonsum bei Kindern

Wenn das Smartphone unersetzlich wird
(PrNews24) sup.- 75 Prozent der Kinder im Alter von zwei bis vier Jahren spielen täglich bis zu 30 Minuten lang mit Smartphones. Zu diesem Ergebnis kommt die so genannte BLIKK-Studie, bei der u. a. mit Unterstützung des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) 6.000 Minderjährige im Hinblick auf ihren Umgang mit digitalen Medien befragt wurden. Jugendliche aktivieren ihre mobilen Telefone im Schnitt bereits 120- bis 150-mal am Tag. Das bedeutet laut dem Kinder- und Jugendpsychiater Prof. Christoph Möller (Hannover), dass alle Aktivitäten in der realen Welt, ob frühstücken, Hausaufgaben machen oder mit Freunden treffen alle neun bis zwölf Minuten unterbrochen werden. „Auf jedes Fiepsen, Brummen oder Klingeln wird unmittelbar reagiert“, so Prof. Möller.

Vor der Suchtgefahr von Smartphones, Tablets oder Computern warnt auch Marlene Mortler, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung. 500.000 bis 600.000 Menschen seien in Deutschland Schätzu…

Welche Mediennutzungs-Regeln für Kinder machen Sinn? - #Medienpädagogik -

Ein Schüler-Experiment mit völlig uneingeschränktem Medienkonsum liefert überraschende Antworten Kirchberg/Jagst (ots) - Praktisch jeder Jugendliche, 98 Prozent, zwischen 12 und 19 Jahren, besitzt laut aktueller JIM-Studie ein Handy, 92 Prozent ein Smartphone und drei Viertel können per Flatrate online gehen. Genutzt werden die Mobilgeräte hautpsächlich zum Chatten, für YouTube und Musik. Die digitalen Medien gehören zur Lebenswelt dieser Generation - und sind im Alltag doch Plagegeister, die in Familien, aber auch an Schulen wiederkehrend Sprengstoff bieten, wenn es um deren Reglementierung geht.

Relative Einigkeit herrscht im schulischen Bereich: Mobiltelefone und digitale Medien sind im Unterricht meist tabu. Und außerhalb der Schule? Eltern sollten individuelle Regelungen für ihre Kinder treffen. Aber welche Regeln machen wirklich Sinn? Vor dieser Frage stehen auch Internate, die in Vertretung des Elternhauses die häusliche Freizeit ihrer Schüler mit gestalten. Auch hier sind die…

"musstewissen": funk startet Nachhilfe-Format auf YouTube - @ZDFpresse

Mainz (ots) - Im Unterricht ging alles mal wieder viel zu schnell und morgen steht schon die nächste Klassenarbeit an? Keine Sorge - ab Dienstag, 14. März 2017, 13.00 Uhr, gibt es Hilfe für stressgeplagte Schüler: Bei "musstewissen", dem schulbegleitenden ZDF-Format für funk, geben Experten Nachhilfe in den Fächern Deutsch, Chemie, Geschichte. Physik folgt ab Donnerstag, 28. April 2017, und Mathematik ab Montag, 15. Mai 2017. Präsentiert werden die Kanäle unter anderem von bekannten Wissens-YouTubern, wie Mirko Drotschmann ("wissen2go") und Lisa Ruhfus ("Die Klugscheisserin"). Sie alle haben ihr Fach studiert und können die Inhalte gut erklären.

Zu jedem Schulfach wird jeweils ein Lernvideo pro Woche auf YouTube veröffentlicht - und zwar immer um 13.00 Uhr, damit die Schüler für ihre Hausaufgaben gerüstet sind. Auf Instagram und Facebook finden sich zudem passende "Spickzettel" und spannende Fakten zum behandelten Stoff. Die Inhalte der Videos s…