Direkt zum Hauptbereich

Start der EKD-weiten Kampagne zum theologischen Nachwuchs "Dein Beruf. Das volle Leben." Eine EKD-weite Recruitingkampagne zum Pfarrberuf ist heute, Donnerstag, 22. September, an den Start gegangen.

Hannover (ots) - Die stellvertretende Ratsvorsitzende, Präses Annette Kurschus, eröffnete die Kampagne mit ihrem persönlichen Statement zum Pfarrberuf.

"Nach wie vor kann ich mir keinen schöneren Beruf vorstellen als Pfarrerin zu sein. Weil dieser Beruf das volle Leben umfasst und dazu einlädt, es immer neu zu entdecken. Weil Pfarrerinnen und Pfarrer ganz buchstäblich mit Gott und der Welt reden. Weil sie Menschen nicht nur zusammen - sondern auch in Kontakt mit dem Geheimnis des Lebens - bringen."

Das Herzstück der Kampagne ist das zentrale Webportal www.das-volle-leben.de
Daneben stehen den Gliedkirchen ab sofort verschiedene Materialien zur Weiterentwicklung ihrer Nachwuchsarbeit zur Verfügung, die durch die Agenturen Scholz&Friends und Kerygma entwickelt und umgesetzt wurden.



Kurschus dankte den vier Botschafterinnen und Botschaftern der Kampagne, Pfarrerin Ellen Radtke und Pastorin Anne Gerda Schrader, Vikar Tobias Heymann und Vikar Jonas Rühle: "Sie bringen das Motto der Kampagne 'Dein Beruf. Das volle Leben' und die Vielfältigkeit mit ihrer Person, ihren Talenten, ihrem Glauben und ihren Überzeugungen zum Ausdruck."

Angesprochen sind Schülerinnen und Schüler sowie Studierende der evangelischen Theologie. Auf der Website können sie sich über Studium und Beruf informieren, durch Filme und Interviews Einblick in das Leben von Pfarrerinnen und Pfarrern erhalten, oder sich in Chats über den Pfarrberuf austauschen. Die zentrale Botschaft der evangelischen Kirche ist: Nachwuchs für den Pfarrberuf ist willkommen!

Gegenwärtig studieren über 15.000 junge Menschen an 21 Theologischen Fakultäten, Fachbereichen und Kirchlichen Hochschulen das Fach evangelische Theologie - davon studieren ca. 6.500 mit dem Ziel, Pfarrerin oder Pfarrer zu werden.

"Wir möchten noch mehr dafür tun, junge Menschen für kirchliche Berufe zu begeistern. Der Pfarrberuf und das Theologiestudium nehmen hier eine Vorreiterrolle ein, denn die Kampagne soll in den kommenden Jahren auf alle kirchlichen Berufe (dem Religionslehramt, der Kirchenmusik, der Gemeindepädagogik, den Verwaltungsfachleuten) ausgeweitet werden", so Kurschus.

"Die EKD-weite Kampagne ist etwas ganz Besonderes. Alle 20 Landeskirchen beteiligen sich daran. So etwas gab es bislang noch nicht", würdigte die Referentin für Hochschulwesen und theologisch-kirchliche Ausbildung im Kirchenamt der EKD, Hildrun Keßler die Kampagne. Keßler freue sich auf die Ideen aus den Landeskirchen, die der Kampagne Lebendigkeit und Vielfalt verleihen.


Carsten Splitt
Evangelische Kirche in Deutschland
Pressestelle
Stabsstelle Kommunikation
Herrenhäuser Strasse 12
D-30419 Hannover
Telefon: 0511 - 2796 - 269
eMail: presse@ekd.de


Buchtipp:
Bollock - das Kinder- und Jugendbuch zum Kindle Storyteller Award 2016

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Studie ermittelt: Das kostet ein Schulleben in Deutschland - #Schule

Berlin (ots) - Die Einschulung steht vor der Tür, aber die wenigsten Eltern wissen, welche Kosten auf sie zukommen, wenn ihr Kind in die Schule kommt. Das Vergleichs- und Shoppingportal idealo hat die Schulausgaben in Deutschlands Bundesländern etwas genauer unter die Lupe genommen und dabei Kosten wie Einschulung, Erstausstattung, Bücher- und Essenskosten, Verkehrstickets, Arbeitsmaterialien sowie Ausgaben für Klassenfahrten und Hortbetreuung, den mit Abstand am teuersten Kostenpunkt, kalkuliert* - das Ergebnis: Ein Schulleben in Deutschland kostet von der Einschulung bis zum Abitur durchschnittlich 20.700 Euro. Zur Einschulung geben alle Bundesländer in etwa 425 bis 525 Euro** aus, somit gestaltet sich der Start fast überall gleich. Doch ab dem ersten Schultag gehen die Kosten stark auseinander, Preisschwankungen sind im Bundesvergleich deutlich erkennbar. Das Schulleben ist in Niedersachsen am teuersten obs/ Idealo Internet GmbH/ idealo internet GmbH Mit 27.300 Euro ist ei...

Fiete, Adam, Ella und Olivia sind die Trendnamen 2018

Berlin (ots) - Das Familienfinanzportal Elterngeld.de hat etwa 25% aller Geburtsmeldungen aus dem ersten Quartal 2018 ausgewertet und daraus eine repräsentative Vornamensstatistik für das aktuelle Jahr erstellt. Wie auch im Vorjahr führen Emma und Ben die Topliste an. obs/fabulabs GmbH/Elterngeld.de Die 10 beliebtesten Jungennamen mit Veränderung zum Vorjahr: Ben Leon (+1) Paul (+1) Felix (+1) Finn / Fynn (+3) Lukas / Lucas (+4) Maximilian (+4) Elias (+1) Noah (-3) Jonas (-8) Die 10 beliebtesten Mädchennamen mit Veränderung zum Vorjahr: Emma Emilia (+1) Hannah / Hanna (+1) Sofia / Sophia (-2) Mia Lina Mila Lea / Leah (+1) Clara / Klara (+2) Marie (-2) Eine vollständige Liste der Top 200 Vornamen aus 2018 gibt es hier: https://www.elterngeld.de/beliebteste-vornamen-2018/ Bei den Jungen gab es in den Top10 größere Verschiebungen: Finn kletterte von Platz 8 auf Platz 5, Lukas von 10 auf 6 und Maximilian von 11 auf 7. Jonas fiel hingegen von Platz 2 auf 1...

"Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums" (NDR/MDR/KiKA/rbb)

Verhängnisvolle Schwindeleien bei LOLLYWOOD am 31. Januar 2020 Erfurt (ots) - Wie drei Lügen die Welt von Matti nach und nach in Schieflage bringen, zeigt KiKA am 31. Januar 2020 um 19:30 Uhr bei LOLLYWOOD in der Verfilmung des erfolgreichen Kinder- und Jugendromans " Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums " (NDR/MDR/KiKA/rbb) von Salah Naoura. Das Universum muss durcheinander geraten sein, findet der zehnjährige Matti (Mikke Rasch) - und zwar durch die unzähligen Lügen der Erwachsenen um ihn herum: Sein Vater Sulo (Tommi Korpela) behauptet, er habe einen neuen Job in der Schweiz, seine Mutter (Sabine Timoteo) schwindelt sich gemeinsam mit der Zeitung einen Delfin in den Ententeich und die vermeintlichen monatlichen Spenden aus der Familienkasse für Tiere in Not, gibt es auch nicht. Um das Gleichgewicht im Universum wieder herzustellen, beschließt Matti, selbst einige Lügen in die Welt zu setzen und hofft, damit dem Glück ein wenig nachzuhelfen. Mit H...