Direkt zum Hauptbereich

18. Kindernothilfe-Medienpreis verliehen: Kindern eine Stimme geben

Berlin (ots) - Am Abend wurden in Berlin die Gewinner des Medienpreises 2016 "Kinderrechte in der Einen Welt" ausgezeichnet. Zum 18. Mal verlieh die Kindernothilfe die Auszeichnung an Journalisten, die sich in ihren Beiträgen in herausragender Weise mit Kinderrechten und Kinderrechtsverletzungen beschäftigen. Schirmherrin Christina Rau ermutigte die anwesenden Journalisten: "Geben Sie auch weiterhin Mädchen und Jungen überall auf der Welt eine Stimme".

Die Gewinner sind:

  • Fritz Schaap in der Kategorie Print für seinen Artikel
    "Die Kinder von Benin", erschienen in Die ZEIT.
  • Erika Harzer in der Kategorie Hörfunk für ihren Beitrag
    "Wenn Kinder nur noch weg wollen - Der mittelamerikanische Exodus",
    erschienen im Bayerischen Rundfunk.
  • Bettina Braun in der Kategorie TV für ihren Beitrag
    "Nordstadtkinder - Stefan", erschienen im WDR.
  • Philipp Abresch in der Kategorie Online für seine Multimedia-Doku
    "Long Thanh will lachen", erschienen auf ndr.de
  • Lisa Duhm für den Preis der Kinderjury mit ihrem Artikel
    "Akin schraubt an seiner Zukunft", in Dein Spiegel.

Die Beiträge greifen eine Vielfalt an Themen auf: von Kindersklaven in Benin, Kindern auf der Flucht bis hin zu einem mutigen Jungen der noch heute an den Folgen des Vietnamkriegs leidet. "Auch in diesem Jahr wurden hervorragende journalistische Arbeiten präsentiert, die auf Kinderrechtsverletzungen aufmerksam machen, sensibel berichten und die richtigen Fragen stellen", so Rau.

Für den 18. Medienpreis "Kinderrechte in der Einen Welt" bewarben sich 82 Journalistinnen und Journalisten. Die Auswahl trafen zwei Jurys, in der u.a. Claudia Buckenmaier, NDR, Hasnain Kazim, Spiegel Online, Alexander Kudascheff, Deutsche Welle, Tobis Matern, SZ und Mercedes Riederer, Bayerischer Rundfunk, saßen. Eckart von Hirschhausen moderierte die Veranstaltung mit 400 Gästen. Mit dabei waren bekannte Persönlichkeiten wie Bundesminister Heiko Maas, Natalia Wörner und Lena Gercke. Der Medienpreis ist mit je 2.500 Euro dotiert. Die Preisverleihung wird u. a. von DRIVE. Volkswagen Group Forum und SKODA AUTO Deutschland GmbH unterstützt.

Kontakt:

Angelika Böhling, Pressesprecherin
Tel. 0178.8808013


Bollock - das Kinder- und Jugendbuch zur Frankfurter Buchmesse 2016

Beliebte Posts aus diesem Blog

Neues Computerprogramm hilft bei Lese-Rechtschreibschwierigkeiten

Kinder mit Lese-Rechtschreibschwierigkeiten haben meist das Nachsehen. In der Schule bekommen sie oft schlechte Noten, da das Lesen und Schreiben in fast allen Unterrichtsfächern wichtig ist. Hilfe bietet ein computerbasiertes Training, das ein Psychologenteam an der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) entwickelt hat. Mehrere wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass das Programm die Lese- und Rechtschreibfähigkeiten der Kinder deutlich verbessert. Das Programm kann von ihnen weitgehend selbständig durchgearbeitet werden. Zur Motivation beinhaltet es ein virtuelles Aquarium, für das die Kinder nach richtig gelösten Aufgaben Fische, Pflanzen und Zubehör erstehen können.

Eine im Jahre 2013 veröffentlichte Studie des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung in Zusammenarbeit mit den Universitäten Frankfurt, Hildesheim und Oldenburg hat ergeben, dass rund 18 Prozent der Grundschulkinder im deutschsprachigen Raum erhebliche Probleme beim Lesen- und Schreib…

Problematischer Medienkonsum bei Kindern

Wenn das Smartphone unersetzlich wird
(PrNews24) sup.- 75 Prozent der Kinder im Alter von zwei bis vier Jahren spielen täglich bis zu 30 Minuten lang mit Smartphones. Zu diesem Ergebnis kommt die so genannte BLIKK-Studie, bei der u. a. mit Unterstützung des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) 6.000 Minderjährige im Hinblick auf ihren Umgang mit digitalen Medien befragt wurden. Jugendliche aktivieren ihre mobilen Telefone im Schnitt bereits 120- bis 150-mal am Tag. Das bedeutet laut dem Kinder- und Jugendpsychiater Prof. Christoph Möller (Hannover), dass alle Aktivitäten in der realen Welt, ob frühstücken, Hausaufgaben machen oder mit Freunden treffen alle neun bis zwölf Minuten unterbrochen werden. „Auf jedes Fiepsen, Brummen oder Klingeln wird unmittelbar reagiert“, so Prof. Möller.

Vor der Suchtgefahr von Smartphones, Tablets oder Computern warnt auch Marlene Mortler, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung. 500.000 bis 600.000 Menschen seien in Deutschland Schätzu…

Mumablue begeistert mit seinen personalisierten Kinderbüchern jetzt auch Kinder in Deutschland

Mumablue, das spanische Start-up und Schützling von Google, mit bereits über 40.000 verkauften Exemplaren, lässt Kinder zu den Helden ihrer eigenen Abenteuer werden, um diese zum Lesen zu animieren. Madrid /Freiburg. Oktober 2017.- Mumablue, das spanische Start-up mit dem Ziel Kindern Lust auf Lesen zu machen, kommt auf den deutschen Markt. Das Unternehmen, das vor kurzem von Google für das Campus Residency Programm ausgewählt wurde, hat bereits mehr als 40.000 Bücher verkauft und hofft nun diesen Erfolg auch in Deutschland fortzusetzen.

"Wir sind sehr zufrieden und zuversichtlich hinsichtlich der neuen Etappe, die uns jetzt mit dem Markeintritt in Deutschland erwartet", so Cristina Rodriguez, die Gründerin der Firma.
"Jetzt ist ein guter Moment für uns, Mumablue den deutschen Kindern vorzustellen, und ihre Lust am Lesen zu wecken, indem sie die Hauptrolle in unseren spannenden Abenteuern spielen können, die universellen Werte wie (unter anderen) die Wichtigkeit der Fa…