Direkt zum Hauptbereich

Messer, Gabel, Schere, Licht sind für kleine Kinder nicht

Die Initiative "Kleine Helden leben sicher" gibt Tipps, wie Eltern ihr Kind im Alltag schützen

(fair-NEWS) Noch immer verletzen sich zu viele Kinder bei Unfällen, sei es auf der Straße oder im Haushalt. 1,67 Mio. müssen nach Unfällen ärztlich behandelt werden . Die Sicherheitsinitiative "Kleine Helden leben sicher" des Bundesverbandes Deutscher Kinderausstattungs-Hersteller e.V. (BDKH) gibt Eltern Tipps, wie sie die Sicherheit ihrer Kinder erhöhen können.

Kleine Helden leben sicher
(fair-News)
Knapp ein Drittel aller Deutschen (31,2 Prozent) sorgt sich um die Sicherheit ihrer Kinder auf Reisen - zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Marke Britax Römer . Mit der korrekten Installation des Kindersitzes im Auto können Eltern bereits viele Gefahren unterwegs reduzieren. Er darf nicht rutschen oder wackeln und sollte idealerweise in der Mitte des Rücksitzes angebracht werden. Mit dem ISOFIX-System gehören Einbaufehler der Vergangenheit an. Die neue i-Size Regelung bietet mehr Sicherheit bei einem Seiten- oder Frontalaufprall sowie mehr Schutz für Kopf und Nacken. Zudem empfiehlt sie, dass Kleinkinder bis 15 Monate im Auto rückwärtsgerichtet fahren.

Bis zu vier Jahren passieren Unfälle am häufigsten im Haus


Küche, Bad, Wohnzimmer oder Keller - bis zum Alter von vier Jahren, ist das Haus für Kinder die größte Gefahrenzone, danach verlagern sich die Gefahren zunehmend nach draußen. Mit einfachen Tricks können Eltern die Sicherheit der Kleinen im Haushalt erhöhen. Beim Arbeiten in der Küche einfach die hinteren Herdplatten verwenden und die Stiele von Pfannen und Töpfen nach hinten drehen. Auch die Kabel von elektrischen Geräten wie Kaffeemaschine oder Wasserkocher haben innerhalb der Reichweite von Kindern nichts verloren. Da für Kinder das Verbotene meist eine ganz besondere Anziehungskraft ausübt, sollten Eltern über das reine Verbot hinausgehen. Inga Sarrazin, Schirmherrin der Initiative und Co-Gründerin von maternita Schwangerschafts-Concierge & Baby Planner, empfiehlt: "Mein Tipp: Kinder altersentsprechend bei der Arbeit in der Küche einbinden. Wer den Umgang mit Besteck, Schere und Streichhölzern gemeinsam mit dem Kind einübt, schafft ein besseres Verständnis und fördert die Eigenständigkeit."

Adventszeit - Gefahrenzeit


Gerade in der Vorweihnachtszeit legen Familien Wert auf ein stimmungsvolles Zuhause - Kerzen und hübsche Tischdeko inklusive. Sind Kleinkinder im Haus, ist es sinnvoll, auf Tischdecken zu verzichten, da sie von den Kleinen leicht heruntergezogen werden können. Der Nachwuchs sollte zudem nie alleine in einem Raum mit brennenden Kerzen oder offenem Kaminfeuer gelassen werden. Ein mobiles Schutzgitter vor dem Kamin lässt sich leicht installieren und verhindert Verbrennungen. Lichterketten und hitzeentwickelnde Lampen werden nach Möglichkeit für Kinder unerreichbar positioniert. Auch bei der weihnachtlichen Pflanzen-Deko ist Vorsicht geboten: Die roten Früchte des Christdorns oder der beliebte Weihnachtsstern sind giftig. "Hat das Kind Blätter oder Beeren geschluckt, sollten Eltern keine Milch geben. Dies ist ein weit verbreiteter Irrtum und begünstigt die Giftaufnahme. Sinnvoll ist die App "Vergiftungsunfälle bei Kindern" des Bundesinstituts für Risikobewertung, die neben Infos eine schnelle Kontaktaufnahme zum Giftnotruf ermöglicht", so Sarrazin.

Für mehr Informationen über "Kleine Helden leben sicher" besuchen Sie bitte unsere Webseite (www.kleineheldenlebensicher.de) und folgen Sie uns auf Facebook (https://www.facebook.com/kleineheldenlebensicher).

Über die Sicherheitsinitiative "Kleine Helden leben sicher"


Die Sicherheitsinitiative "Kleine Helden leben sicher" wurde 2014 vom Bundesverband Deutscher Kinderausstattungs-Hersteller e.V. ins Leben gerufen. Getreu dem Motto "Schütze, was Du liebst. Jedes Kind hat das Recht, sicher zu sein" will die Initiative Eltern helfen, ihre Kinder zu schützen und die täglichen Risiken zu reduzieren. Unterstützt von einem Panel unabhängiger Experten verschiedener wissenschaftlicher Fachrichtungen stellt die Initiative Eltern neueste Trends und Erkenntnisse vor und erklärt aktuelle Gesetzgebungen und Normen zum Thema Kindersicherheit. Unter www.kleineheldenlebensicher.de informiert die Initiative über relevante Inhalte zu diesem Thema. Der Fokus der Initiative liegt in 2016 auf dem Thema Materialien und Inhaltstoffe bei Kinderprodukten.

Über den Bundesverband Deutscher Kinderausstattungs-Hersteller e.V. (BDKH)


Der Bundesverband Deutscher Kinderausstattungs-Hersteller e.V. vertritt die Kinder- und Baby-Ausstatter in Deutschland. Sein Ziel ist es, die Sicherheitsstandards bei Kinderprodukten zu verbessern und enge Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Institutionen und Behörden sowie den Dialog mit den relevanten Verbraucherorganisationen zu fördern. Darüber hinaus setzt sich der BDKH für eine kinderfreundliche Gesellschaft und die Einhaltung sozialer Standards bei der Produktion von Kinderartikeln ein. Aktuelle Mitglieder sind Britax Römer, Chicco, Maxi-Cosi, Quinny, Safety 1st, Lässig, Peg-Perego, Rotho Babydesign, Teutonia, TFK, Ergobaby, Moon und Alvi.


F&H Public Relations GmbH
Brabanter Str. 4
80805 München
Deutschland
Telefon: 089 121 75 262
Ansprechpartner: Michelle Besser

Homepage:
www.kleineheldenlebensicher.de


Buchtipp: Computerspiele: Überlegungen eines Vaters

Beliebte Posts aus diesem Blog

Neues Computerprogramm hilft bei Lese-Rechtschreibschwierigkeiten

Kinder mit Lese-Rechtschreibschwierigkeiten haben meist das Nachsehen. In der Schule bekommen sie oft schlechte Noten, da das Lesen und Schreiben in fast allen Unterrichtsfächern wichtig ist. Hilfe bietet ein computerbasiertes Training, das ein Psychologenteam an der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) entwickelt hat. Mehrere wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass das Programm die Lese- und Rechtschreibfähigkeiten der Kinder deutlich verbessert. Das Programm kann von ihnen weitgehend selbständig durchgearbeitet werden. Zur Motivation beinhaltet es ein virtuelles Aquarium, für das die Kinder nach richtig gelösten Aufgaben Fische, Pflanzen und Zubehör erstehen können.

Eine im Jahre 2013 veröffentlichte Studie des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung in Zusammenarbeit mit den Universitäten Frankfurt, Hildesheim und Oldenburg hat ergeben, dass rund 18 Prozent der Grundschulkinder im deutschsprachigen Raum erhebliche Probleme beim Lesen- und Schreib…

Programmierbarer Holzroboter nominiert für den TOMMI Kindersoftwarepreis

Cubetto ist Kandidat für den Sonderpreis Kindergarten und Vorschule
Freiburg i.B. – Der Programmierroboter Cubetto des Unternehmens Primo Toys konnte die Jury des renommierten TOMMI Kindersoftwarepreises überzeugen und wurde für den Sonderpreis Kindergarten und Vorschule nominiert. Der Jury gefällt besonders, dass der Holzroboter Kinder an abstraktes Denken und Programmieren heranführt und dabei ganz ohne Bildschirm auskommt. Bunte Bauklötze machen das Thema für Kinder anfassbar und unmittelbar erlebbar. Für diese Herangehensweise wird Cubetto auch in Montessori-Einrichtungen geschätzt.

Experten und Kinder testen Der TOMMI zeichnet innovative Apps, Computer- und Konsolenspiele sowie elektronisches Spielzeug für Kinder aus. Er hilft Eltern, ihre Kinder im Medienzeitalter zu unterstützen und zu begleiten, erzieht zu einem kritischen Umgang mit Computer- und Konsolenspielen und fördert nachhaltig die Medienkompetenz. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft des Familienministeriums un…

Chatten unterm Tannenbaum: In jeder zweiten Familie normal

Weihnachten am Smartphone-Display - WhatsApp-Familiengruppe wird Standard Leverkusen (ots) - Tannenduft, Kerzenlicht, gemeinsame Weihnachtslieder: Festliche Stimmung und Familientraditionen haben gegen die Verlockungen der digitalen Welt einen schweren Stand. In 51 Prozent der Haushalte beschäftigen sich die Familienmitglieder auch an besonderen Anlässen wie Weihnachten mit dem Smartphone. In jeder zehnten Familie wird dabei sogar häufiger auf das Display als in die Gesichter der Anwesenden geschaut. Dies sind Ergebnisse einer Umfrage der pronova BKK unter 1.000 Bundesbürgern ab 18 Jahren.

In mehr als jeder dritten Familie gilt schon striktes Smartphone-Verbot beim Essen Die Nutzung von Smartphones bei gemeinschaftlichen Aktivitäten wie dem Essen ist ein vieldiskutiertes Thema. In mehr als jedem dritten deutschen Haushalt mit Kindern gilt daher schon ein strenges Smartphone-Verbot am Tisch (37 Prozent). Doch oft beeinträchtigt das Ablenkungsgerät Nummer Eins das Familienleben stark: …