Direkt zum Hauptbereich

Über die Kritik an Kita-Gebühren schreibt Lisa Boekhoff (Weser-Kurier)

Bremen (ots) - Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck - das gilt nicht nur für Menschen. Wer zu einem Vorstellungsgespräch in eine neue Stadt fährt, schaut sie sich ganz genau an. Ist sie attraktiv - auch für die Familie? Längst zählt nicht mehr nur das tolle Jobangebot. Entscheidend ist für viele Menschen heute, von wo es kommt und wie es sich dort lebt. Der kleine Kreis von Fach- und Führungskräften ist in der glücklichen Situation, zwischen Angeboten aus der ganzen Welt wählen zu können. Der Standort sollte den Unternehmen ja nicht zum Nachteil werden. Der erste Eindruck fängt dabei nicht erst mit der Fahrt zum vielleicht zukünftigen Arbeitgeber an. Welches Bild der Standort vorab nach außen transportiert, ist entscheidend. Es ist nachvollziehbar, dass die Firmen sich sorgen, wenn es kein familienfreundliches Bild ist, das wahrgenommen wird. Im Kampf um Spitzenpersonal stehen sie dann zurück. Es stimmt: Bremen hat eine hohe Lebensqualität und bietet auch Hochqualifizierten interessante Chancen. Doch es wird nicht ausreichen, das allein zu vermitteln. Im Bereich Bildung und Kinderbetreuung muss entscheidend mehr für Familien getan, mehr investiert werden. Denn den jungen Eltern geht es um nichts weniger als die Zukunft ihrer Kinder. Fehlende Betreuungsplätze und Kita-Gebühren sind Argumente gegen Bremen. Da kann das Jobangebot eines Unternehmens noch so überzeugend sein.

Mehr unter: http://www.weser-kurier.de

Ein von WESER KURIER ON INSTAGRAM (@weserkurier) gepostetes Foto am


Kontakt:

Weser-Kurier
Leiter Zentraldesk
Telefon: +49(0)421 3671 3200
chefredaktion@Weser-Kurier.de
http://www.weser-kurier.de


Buchtipp:
Bollock - das Kinder- und Jugendbuch zur Frankfurter Buchmesse 2016

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Studie ermittelt: Das kostet ein Schulleben in Deutschland - #Schule

Berlin (ots) - Die Einschulung steht vor der Tür, aber die wenigsten Eltern wissen, welche Kosten auf sie zukommen, wenn ihr Kind in die Schule kommt. Das Vergleichs- und Shoppingportal idealo hat die Schulausgaben in Deutschlands Bundesländern etwas genauer unter die Lupe genommen und dabei Kosten wie Einschulung, Erstausstattung, Bücher- und Essenskosten, Verkehrstickets, Arbeitsmaterialien sowie Ausgaben für Klassenfahrten und Hortbetreuung, den mit Abstand am teuersten Kostenpunkt, kalkuliert* - das Ergebnis: Ein Schulleben in Deutschland kostet von der Einschulung bis zum Abitur durchschnittlich 20.700 Euro. Zur Einschulung geben alle Bundesländer in etwa 425 bis 525 Euro** aus, somit gestaltet sich der Start fast überall gleich. Doch ab dem ersten Schultag gehen die Kosten stark auseinander, Preisschwankungen sind im Bundesvergleich deutlich erkennbar. Das Schulleben ist in Niedersachsen am teuersten obs/ Idealo Internet GmbH/ idealo internet GmbH Mit 27.300 Euro ist ei...

"Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums" (NDR/MDR/KiKA/rbb)

Verhängnisvolle Schwindeleien bei LOLLYWOOD am 31. Januar 2020 Erfurt (ots) - Wie drei Lügen die Welt von Matti nach und nach in Schieflage bringen, zeigt KiKA am 31. Januar 2020 um 19:30 Uhr bei LOLLYWOOD in der Verfilmung des erfolgreichen Kinder- und Jugendromans " Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums " (NDR/MDR/KiKA/rbb) von Salah Naoura. Das Universum muss durcheinander geraten sein, findet der zehnjährige Matti (Mikke Rasch) - und zwar durch die unzähligen Lügen der Erwachsenen um ihn herum: Sein Vater Sulo (Tommi Korpela) behauptet, er habe einen neuen Job in der Schweiz, seine Mutter (Sabine Timoteo) schwindelt sich gemeinsam mit der Zeitung einen Delfin in den Ententeich und die vermeintlichen monatlichen Spenden aus der Familienkasse für Tiere in Not, gibt es auch nicht. Um das Gleichgewicht im Universum wieder herzustellen, beschließt Matti, selbst einige Lügen in die Welt zu setzen und hofft, damit dem Glück ein wenig nachzuhelfen. Mit H...

Digitale Bildung: E-Books an Schulen vor dem Durchbruch #debk #Bildung

Düsseldorf (ots) - Laut einer PwC-Studie könnte der Anteil von E-Books an den Gesamterlösen im Schulbuchmarkt bis 2021 auf fast 40 Prozent steigen / 53 Prozent der Bundesbürger zeigen sich inzwischen offen für elektronische Schulbücher / In Haushalten mit schulpflichtigen Kindern liegt die Zustimmung sogar bei 59 Prozent / Befragte sehen geringeres Gewicht und ständige Aktualität des Lehrmaterials als wichtige Vorteile / PwC-Experte Ballhaus: "Die Frage, wann das E-Book in die Schulen kommt, ist für viele Verlage hierzulande existenziell" An vielen deutschen Schulen könnte der Einsatz elektronischer Lehr- und Lernmaterialien schon bald der Normalfall sein - das geht aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervor. Demnach könnte der digitale Anteil an den Gesamterlösen im Schulbuchmarkt von derzeit 4,3 Prozent bis 2021 auf fast 40 Prozent steigen. Eltern signalisieren Unterstützung für die Umstellung: So zeigt eine separat durchgeführte repräs...