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Asthma: Wie Eltern und Kinder die Krankheit managen können

(openPR) In Raucher-Familien sind Asthmabeschwerden von Kindern doppelt so häufig wie in Nichtraucher-Familien. Die rauchfreie Umgebung bietet einen wesentlichen Schutz. Eltern können zur Vorbeugung und Linderung von Asthma ihrer Kids wesentlich mehr beitragen als gemeinhin bekannt ist. Therapeuten haben in einem Ratgeber die Empfehlungen detailliert zusammengestellt - in einem Teil für erwachsene Angehörige, in einem anderen Teil für die Kids selbst: "Der Luftikurs für Kinder mit Asthma".

Stephan Theiling,
Rüdiger Szczepanski,
Thomas Lob-Corzilius:
Der Luftikurs für Kinder mit Asthma
(openPR)
"Da die Infektauslösung eine der häufigsten Ursachen des Asthmas darstellt, ist es sinnvoll, infektvorbeugende, abhärtende Maßnahmen durchzuführen. Hierzu gehören Wechselduschen (möglichst täglich), Kneippsche Anwendungen oder auch ein regelmäßiger Saunabesuch (ca. einmal pro Woche, nur bei Beschwerdefreiheit). Entscheidend ist sowohl beim Wechselduschen als auch bei der Sauna der extreme Temperaturwechsel, der letztendlich die Abhärtung bewirkt.

Zur Senkung der Infekthäufigkeit gehört auch, dass die Schlafraumtemperatur nicht über 16 Grad und die Wohnraumtemperatur nicht über 20 Grad liegen ..." Drei Dutzend Tipps mitsamt gut verständlichen Erläuterungen liefern die Therapeuten den erwachsenen Angehörigen.

Reichhaltig, farbig und witzig bebildert ist der umfangreiche Teil für Kinder: Sie lernen in Gesprächsform alles, was sie im Umgang mit Asthma benötigen. Etwa: Welche Körpersignale deuten auf das Risiko eines Asthmaanfalls hin - und wie lässt er sich verhindern?

  • Lufti:
    Euer Körper sendet Warnsignale aus. Die zeigen an, dass es der Lunge schlechter geht, dass ihr Luftnot habt oder sogar bald ein Anfall kommt. Wie meldet sich der Körper bei euch?
  • Beate:
    Ich muss dann immer husten. Es kribbelt auch im Hals und in der Brust. Meist bin ich dann auch schlapp und leg mich auf mein Bett.
  • Lufti:
    Habt ihr manchmal Musik in euren Lungen? Ich meine, dass es so piept, pfeift und brummt.
  • Ben:
    Meine Mutti hört es manchmal sogar im Nebenzimmer.
  • Lufti:
    Kennt ihr noch mehr Warnsignale?
  • Beate:
    Ich bekomme schlechter Luft und versuche, schneller zu atmen. Dann wird es aber noch schlimmer. Manchmal wird mir auch kurz übel und mein Hals tut weh. Es fühlt sich an, als ob auf meiner Brust ein schwerer Stein liegt.
  • Lufti:
    Ja, das kenne ich auch. Mir tränen dann die Augen und ich schwitze. Da ist so ein blödes Engegefühl und ich bekomme ganz schön Angst.
  • Beate:
    Ja, ich denke dann manchmal, dass ich überhaupt keine Luft mehr holen kann ...

In den folgenden Sequenzen erfahren die LeserInnen, wie sie auf die Warnsignale reagieren können, um einen Asthmaanfall zu verhindern.

Alle Bewältigungsformen und alle Techniken erfahren die Kinder und lernen schlussendlich: Die Krankheit lässt sich - wenn auch mit einiger Mühe - managen, und das Selbstvertrauen lässt sich festigen.

  • Stephan Theiling, Rüdiger Szczepanski, Thomas Lob-Corzilius:
    Der Luftikurs für Kinder mit Asthma. Ein fröhliches Lern- und Lesebuch für Kinder und ihre Eltern.
    Pabst, 184 Farbseiten, ISBN 978-3-89967-694-5
    https://www.amazon.de/dp/3899677765

Pabst Science Publishers
Eichengrund 28
49525 Lengerich
Tel. 05484-308
Fax 05484-550
Internet: www.pabst-publishers.de / www.psychologie-aktuell.com

Pabst Science Publishers (Lengerich/Westfalen) veröffentlicht zehn psychologische und neun medizinische Fachzeitschriften; darüber hinaus erscheinen bei Pabst aus den gleichen Fachbereichen mehr als hundert Bücher jährlich - teils wissenschaftliche Spezialtitel, teils allgemeinverständliche Fachliteratur.


Buchtipp:
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