Direkt zum Hauptbereich

Nicht ohne Kopfschutz losrollen

ADAC-Tipps für den Schulweg mit dem Kinderroller

München (ots) - Kinder sollten erst nach der Fahrradprüfung in der dritten oder vierten Klasse mit dem Rad zur Schule fahren. Bis dahin sind viele mit dem Roller unterwegs. Der ADAC weist Eltern zum Schulanfang darauf hin, die Gefahren beim Rollerfahren nicht zu unterschätzen. Gerade wenn Kinder in Gruppen unterwegs sind oder um die Wette rollern, achten sie nicht mehr auf das Verkehrsgeschehen.

obs/ADAC/ADAC/Stefanie Aumiller
Wer mit dem Roller unterwegs ist, darf nicht auf der Straße fahren, sondern muss sich den Gehweg mit Fußgängern teilen. Kinder müssen deshalb lernen, Rücksicht gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern zu nehmen.

Im Alter von bis zu acht Jahren können sie Geschwindigkeiten und Entfernungen oft nicht richtig einschätzen, ihre Reaktionszeit ist länger. Dadurch sind Schulanfänger besonders gefährdet. Eltern sollten den Nachwuchs deshalb immer wieder auf dem Schulweg begleiten und auf gefährliche Stellen, wie Straßenkreuzungen oder Gullydeckel und andere Stolperfallen hinweisen.

Allein wegen ihrer Größe werden Kinder leichter übersehen, vor allem in der dunklen Jahreszeit. Bei schlechten Sichtverhältnissen können Autofahrer sie erst aus 25 Metern sehen. Mit Reflektoren an Kleidung und Schulranzen sind Kinder schon aus 130 bis 140 Meter zu erkennen. Kommt es doch zu Zusammenstößen im Straßenverkehr kann ein Fahrradhelm schwere Kopfverletzungen vermindern. Deshalb sollten Kinder nie ohne Kopfschutz mit dem Roller unterwegs sein. Der ADAC rät, auch beim Helmkauf auf helle Farben und Reflektoren zu achten.

Mit seiner Verkehrsinitiative "Für einen sicheren Schulweg!" will der ADAC in diesem Jahr einen Beitrag leisten, die Unfallzahlen bei Kindern zu senken. Ziel der Initiative ist es, Eltern und Kinder über die besonderen Risiken im Straßenverkehr zu informieren und aufzuzeigen, wie eine sichere Mobilität gewährleistet werden kann.


Bollock - das Kinder- und Jugendbuch zum Kindle Storyteller Award 2016

Beliebte Posts aus diesem Blog

Problematischer Medienkonsum bei Kindern

Wenn das Smartphone unersetzlich wird
(PrNews24) sup.- 75 Prozent der Kinder im Alter von zwei bis vier Jahren spielen täglich bis zu 30 Minuten lang mit Smartphones. Zu diesem Ergebnis kommt die so genannte BLIKK-Studie, bei der u. a. mit Unterstützung des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) 6.000 Minderjährige im Hinblick auf ihren Umgang mit digitalen Medien befragt wurden. Jugendliche aktivieren ihre mobilen Telefone im Schnitt bereits 120- bis 150-mal am Tag. Das bedeutet laut dem Kinder- und Jugendpsychiater Prof. Christoph Möller (Hannover), dass alle Aktivitäten in der realen Welt, ob frühstücken, Hausaufgaben machen oder mit Freunden treffen alle neun bis zwölf Minuten unterbrochen werden. „Auf jedes Fiepsen, Brummen oder Klingeln wird unmittelbar reagiert“, so Prof. Möller.

Vor der Suchtgefahr von Smartphones, Tablets oder Computern warnt auch Marlene Mortler, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung. 500.000 bis 600.000 Menschen seien in Deutschland Schätzu…

Welche Mediennutzungs-Regeln für Kinder machen Sinn? - #Medienpädagogik -

Ein Schüler-Experiment mit völlig uneingeschränktem Medienkonsum liefert überraschende Antworten Kirchberg/Jagst (ots) - Praktisch jeder Jugendliche, 98 Prozent, zwischen 12 und 19 Jahren, besitzt laut aktueller JIM-Studie ein Handy, 92 Prozent ein Smartphone und drei Viertel können per Flatrate online gehen. Genutzt werden die Mobilgeräte hautpsächlich zum Chatten, für YouTube und Musik. Die digitalen Medien gehören zur Lebenswelt dieser Generation - und sind im Alltag doch Plagegeister, die in Familien, aber auch an Schulen wiederkehrend Sprengstoff bieten, wenn es um deren Reglementierung geht.

Relative Einigkeit herrscht im schulischen Bereich: Mobiltelefone und digitale Medien sind im Unterricht meist tabu. Und außerhalb der Schule? Eltern sollten individuelle Regelungen für ihre Kinder treffen. Aber welche Regeln machen wirklich Sinn? Vor dieser Frage stehen auch Internate, die in Vertretung des Elternhauses die häusliche Freizeit ihrer Schüler mit gestalten. Auch hier sind die…

"musstewissen": funk startet Nachhilfe-Format auf YouTube - @ZDFpresse

Mainz (ots) - Im Unterricht ging alles mal wieder viel zu schnell und morgen steht schon die nächste Klassenarbeit an? Keine Sorge - ab Dienstag, 14. März 2017, 13.00 Uhr, gibt es Hilfe für stressgeplagte Schüler: Bei "musstewissen", dem schulbegleitenden ZDF-Format für funk, geben Experten Nachhilfe in den Fächern Deutsch, Chemie, Geschichte. Physik folgt ab Donnerstag, 28. April 2017, und Mathematik ab Montag, 15. Mai 2017. Präsentiert werden die Kanäle unter anderem von bekannten Wissens-YouTubern, wie Mirko Drotschmann ("wissen2go") und Lisa Ruhfus ("Die Klugscheisserin"). Sie alle haben ihr Fach studiert und können die Inhalte gut erklären.

Zu jedem Schulfach wird jeweils ein Lernvideo pro Woche auf YouTube veröffentlicht - und zwar immer um 13.00 Uhr, damit die Schüler für ihre Hausaufgaben gerüstet sind. Auf Instagram und Facebook finden sich zudem passende "Spickzettel" und spannende Fakten zum behandelten Stoff. Die Inhalte der Videos s…